Abschluss der Jubiläumsfestwoche Tag der offenen Tür in der Belmer Integrationswerkstatt

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Frühere Teilnehmer und Unterstützer aus zwei Jahrzehnten Arbeit der Belmer Integrationswerkstatt trafen sich jetzt zum Ende der Festwoche in der Mühle. Foto: Peter SelterFrühere Teilnehmer und Unterstützer aus zwei Jahrzehnten Arbeit der Belmer Integrationswerkstatt trafen sich jetzt zum Ende der Festwoche in der Mühle. Foto: Peter Selter

Belm. Ihre Verbundenheit zur Belmer Integrationswerkstatt (BIW) bewiesen jetzt viele Besucher des Tages der offenen Tür in der Jugendwerkstatt an der Lindenstraße.

Einladend und gastfreundlich hatte das Team der BIW die Werkstatt in den Räumen des alten Belmer Sägewerkes herausgeputzt. Nachdem in der vergangenen Woche mit einem Festakt das 20-jährige Bestehen der Jugendwerkstatt mit viel Prominenz gefeiert wurde, trafen sich jetzt viele frühere Teilnehmer und Unterstützer aus zwei Jahrzehnten Arbeit der Integrationswerkstatt. Bei Kaffee und Kuchen konnten viele mit ihren früheren Ausbildern und Unterstützern über alte Zeiten und ihren Werdegang sprechen.

Ausbildung in der Integrationswerkstatt

So auch Vladimir Schlei, der vor 17 Jahren seine Ausbildung in der Integrationswerkstatt begann, heute als technischer Betriebsleiter arbeitet und mit seiner Frau und vier Kindern in Bramsche lebt. Besonders dankbar sei er Sigrun Rind, der früheren Leiterin der BIW. „Frau Rind und ihr Team haben mir immer sehr geholfen und mich verbindlich begleitet“ erzählt Vladimir Schlei, während seine Kinder sich an den an den Wikingerspielen beteiligen und am Maltisch Platz nahmen.

Inschrift des Giebelbalkens

Übrigens habe sich Vladimir Schlei in besonderer Art und Weise am Gebäude der BIW, der historischen Mühle verewigt, berichtete Sigrun Rindt. Die viel zitierte Inschrift des Giebelbalkens mit dem Zitat von Erich Kästner, „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, habe er in das Eichenholz geschnitzt, so die bisherige Leiterin der BIW, die in den nächsten Tagen ihren aktiven Dienst beendet.

Eingebunden in die örtliche Gemeinschaft

Viele Gäste nutzen die Gelegenheit und schauten sich in den Räumen der Integrationswerkstatt um. „Die Resonanz zeigt uns, wie sehr die Werkstatt in die örtliche Gemeinschaft Belms eingebunden ist“, betonte der Leiter der BIW, Gerhard Wienken. Das sah Belms Bürgermeister auch so: „Die Einbindung in unseren Ort trägt zum Erfolg der Arbeit des BIW-Teams bei“, ist sich Victor Hemeler sicher.

Jugendband der Christusgemeinde

Auch ein Gästebuch lag bereit, in das sich die Besucher eintragen konnten. So nutze beispielsweise Margret Fischer vom Belmer Senioren-Treff im Namen ihrer Gruppe die Möglichkeit, der Integrationswerkstatt alles Gute zu wünschen und ergänzte: „Ich bin mit dem Belmer Seniorentreff seit 13 Jahren zu Gast in diesem Hause. Es war bis jetzt und hoffentlich auch in Zukunft immer sehr schön“, so ihr Eintrag. Immer wieder sorgte über den Nachmittag verteilt die Jugendband der Christusgemeinde für gekonnte musikalische Einlagen.

Besonderer Aufmerksamkeit erfreute sich auch die große Tombola, die das Werkstatt-Team mit Unterstützung zahlreicher Firmen und Kooperationspartner zusammengetragen hatte. Unterstütz von seiner Tochter Mara und Katharina Evers vom BIW-Team verlas Gerhard Wienken zu jeder vollen Stunden die Gewinner der Preise.

Abschied nach 20 Jahren

So verbrachten die Mitarbeiter der Integrationswerkstatt zusammen mit ihren Gästen einen kurzweiligen Nachmittag und allesamt nutzen sie ausgiebig die Möglichkeit, sich von Sigrun Rindt zu verabschieden. Beruhigt waren viele Gesprächspartner, da Sigrun Rindt nach 20 Jahren Einsatz für die BIW „ihrer“ Werkstatt zumindest im Förderverein erhalten bleibt.


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