139 Aderlässe im Stadion DRK Bissendorf betreut Blutspender an der Bremer Brücke

Von Johanna Kollorz

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Bei der Blutspende an der Bremer Brücke kämpften der VfL Osnabrück, der DRK-Blutspendedienst NSTOB (Institut Springe) und der Ortsverein Bissendorf Freitag gemeinsam für die gute Sache. Foto: Johanna KollorzBei der Blutspende an der Bremer Brücke kämpften der VfL Osnabrück, der DRK-Blutspendedienst NSTOB (Institut Springe) und der Ortsverein Bissendorf Freitag gemeinsam für die gute Sache. Foto: Johanna Kollorz

Osnabrück/Bissendorf. „Bremer Brücke – Wo das Herz schlägt“, ist in großen Lettern am VfL-Stadion zu lesen. Um den roten Lebenssaft, der über die linke Herzkammer in unseren Körperkreislauf gelangt, drehte sich jetzt alles bei einer Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes.

VfL Osnabrück, der DRK-Blutspendedienst NSTOB (Institut Springe) und der Ortsverein Bissendorf kämpften vergangenen Freitag bei der Aktion im VIP-Bereich des Stadions gemeinsam für die gute Sache. Als Anreiz für den Aderlass lockten eine Tombola mit 200 Gewinnen und eine Autogrammstunde mit Felix Schiller und Sebastian Klaas, zu denen sich später spontan auch Felix Agu und Tim Möller gesellten.


Anreiz zum Aderlass: Die VfL-Profis Sebastian Klaas und Felix Schiller gaben während der DRK-Blutspende Autogramme. Foto: Monika Gerdes



Gleich der allererste Spender des Tages ergatterte beim Griff in die Los-Box eine von 50 Freikarten für das Heimspiel gegen den SC Fortuna Köln am 26. September. Über den Hauptpreis (Exklusivplätze am Spielfeldrand mit Zugang zum VIP-Bereich) freute sich Ingo Brinkmann. Überreicht wurde ihm der Gewinn von Monika Gerdes, Referentin beim DRK-Blutspendedienst NSTOB für den Raum Osnabrück.



Der Slogan "Bremer Brücke - Wo das Herz schlägt" an der Südseite des Stadions passte zur gemeinsamen Blutspendeaktion von DRK und VfL.


Aus Georgsmarienhütte war Dauerkarteninhaberin Nadine Radzeweit angereist. Distanziert beobachteten ihre Söhne Bennett (9) und Jasko (7), wie ein Mitarbeiter des hauptamtlichen Blutspendedienst-Teams ihre Mutter „anzapfte“. Doch spätestens als sie beide zum Spaß einen kleinen Armverband erhielten, war das Eis gebrochen.

29 der insgesamt 139 Spender, die das DRK Freitag an der Bremer Brücke begrüßte, waren Erstspender. Darunter auch Rene Belker, der den Aufruf auf der Facebookseite des VfL gesehen hatte. „Es war überhaupt nicht schlimm. Ich dachte immer, das tut viel mehr weh oder dass einem schwindelig wird. Das werde ich definitiv wieder machen“, sagte der Osnabrücker, der spontan mit seiner Freundin vorbei gekommen war.


Erstspender Rene Belker war positiv überrascht wie schmerzlos und unkompliziert eine Blutspende verläuft. „Das werde ich definitiv wieder machen“, sagte der Osnabrücker überzeugt. Foto: Johanna Kollorz



Zum 39., beziehungsweise 29. Mal spendeten Heike und Michael Sieker aus Bissendorf ihr Blut. „Sonst gehen wir immer in Wissingen zur Spende. Das Ganze ist schnell gemacht, schadet keinem und ist sogar gesund für den eigenen Körper“, so das Ehepaar, das sich über einen Restaurantgutschein und eine Küchenschürze freute.


Heike und Michael Sieker aus Bissendorf sind mit 39, beziehungsweise 29 Blutspenden dagegen „Alte Hasen“. Foto: Johanna Kollorz


Gisela Smits-Müller war vom zeitgleich unter der Nordtribüne stattfindenden Sommerfest des Rollstuhlfahrerfanclubs „Lila-weiße Rollifanten“ rübergekommen. „Mit 0 rhesus positiv habe ich eine begehrte Blutgruppe – gerade jetzt in der Ferienzeit“, betonte die Osnabrückerin, die mit ihrer Blutspende zum 19. Mal Gutes tat.



Gisela Smits-Müller war vom zeitgleich unter der Nordtribüne stattfindenden Sommerfest des Rollstuhlfahrerfanclubs „Lila-weiße Rollifanten“ zur Blutspende rübergekommen. Foto: Johanna Kollorz


Wer sich nach seinem Aderlass stärken wollte, wurde am Buffet von den freundlichen Damen des DRK Bissendorf mit Currywurst, Suppe und herzhaftem Gebäck versorgt. In Summe waren 15 Ehrenamtliche des Ortsvereins mit Unterstützung des VfL im Einsatz – von A wie „Anmeldung“ bis Z wie „Zubereitung“ des Imbisses.


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