Spaß auf dem Rasenplatz Spiele ohne Grenzen beim FC Bissendorf

Von Johanna Kollorz

Bei den ersten Spielen ohne Grenzen auf dem Rasenplatz des FC Bissendorf hatten Jung und Alt sichtlich Spaß. Foto: Johanna KollorzBei den ersten Spielen ohne Grenzen auf dem Rasenplatz des FC Bissendorf hatten Jung und Alt sichtlich Spaß. Foto: Johanna Kollorz

Bissendorf. Rot-Weiß sind die traditionellen Farben des FC Bissendorf. Zum Abschluss einer erfolgreichen Sportwerbewoche lud der Fußballverein von 1949 Jung und Alt auf der Sportanlage „Im Freeden“ erstmals zu bunten Spielen ohne Grenzen.

Der Spaß stand für alle Turnierteilnehmer klar im Vordergrund – Fitness und Geschicklichkeit waren im Umgang mit den mitgebrachten Utensilien von Ralf Exeler („Sport & Freizeit Rheine“) aber klar von Nutzen. An insgesamt acht über den Sportplatz verteilten Stationen lieferten sich sieben Teams mit Namen wie „Der Berg ruft“, „Die Family“ oder „Die Jägis“ ein abwechslungsreiches Kräftemessen. 

Eine große Herausforderung war der Laser-Biathlon. Wer den vorgeschriebenen Parcours auf großen Laufrädern absolviert hatte, brauchte direkt im Anschluss beim Zielen mit dem Gewehr möglichst starke Nerven und eine ruhige Hand.


Direkt nach dem Parcours mit dem großen Laufrad waren gute Nerven und eine ruhige Hand gefragt. Foto: Johanna Kollorz


Körperliche Fitness und mentale Kraft gefragt

Körperliche und mentale Stärke erforderten auch das Bogenschießen und die Klimmstange. An letzterer versuchte Waltraud Seidel für ihr einheitlich in Orange auftretendes Trio möglichst lange haften zu bleiben. Nach beachtenswerten 1,20 Minuten wurden der Teilnehmerin aus Himbergen schließlich die Arme lang.


Der Begriff „abhängen“ bekam für Waltraud Seidel Sonntag eine völlig neue Bedeutung. Für ihr Team „Die Jägis“ hielt sie sich 1,20 Minuten an der Stange. Foto: Johanna Kollorz


Das manchem Fußballer das gepflegte Grün des Rasenplatzes heilig ist, wurde an der Station „Betreten verboten!“ deutlich. Geduldig einen Holzklotz vor den anderen legend bahnten sich die Teams mehrere Meter Weg – im Optimal-Fall ohne abzurutschen oder irgendein Körperteil auf den Boden zu stützen.

Teamplay war nicht nur beim Tauziehen gefragt. Sondern auch beim Speed-Memory (ein Teil der Mannschaft prägte sich die Ziffern zehn aufgestellter Anlaufpunkte ein und lotste seinen Läufer schnellstmöglich von einer zur nächsten abgefragten Nummer) und beim Fit-Light (in 60 Sekunden galt es möglichst viele auf dem Boden aufleuchtende Blinklichter abzuschlagen). Das insbesondere die Kleinsten an diesen Stationen Spaß hatten, verrieten die aufgeregten „Ich, ich, ich-Rufe“.


Lageplanbesprechung der „Mettis“ und der „fünf Schubis“ an der Station Fit-Light. Foto: Johanna Kollorz


An der Torwand des FC Bissendorf landete Luna (11) schon beim Einschießen einen Treffer. Gemeinsam mit ihren Eltern, ihrem Bruder Mika (9) und einem Freund trat sie unter dem Team-Namen „Die fünf Schubis“ an und stärkte sich nach dem Turnier erst einmal mit kühlen Getränken und selbstgemachtem Kuchen vom Buffet.


Das Team „Die fünf Schubis“ an ihrer letzten Station: dem Torwandschießen. Foto: Johanna Kollorz


„Die Mettis“ holen den Sieg

Bei der Siegerehrung gab Organisator Daniel Hüsemann unter Applaus für den erstmals durchgeführten Wettbewerb die Platzierungen Preis: Als Gesamtsieger gingen „Die Mettis“ (43 Punkte) vom Platz. Silber ging an „Das Männerballett“ (33 Punkte), Bronze an ihre Abspaltung „Therapiegruppe B“ (28 Punkte).

„Wir sind mit dem Verlauf der Sportwerbewoche zufrieden. Alleine heute waren noch einmal knapp hundert Leute am Platz“, betonte Vereinspräsident Carsten Wallenhorst - wohl wissend, dass die fünftägige Veranstaltung ohne das große Engagement des Festausschusses (allen voran Hendrik Kleine) und vieler weiterer Dienstschieber, Kuchenspender und anderer Unterstützer nicht möglich wäre. 


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