Vielfaches Wiedersehen Sommerfest des Sprachheilzentrums am Werscher Berg

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Viel zu erleben gibt es beim AWO Sommerfest des Sprachheilzentrums am Werscher Berg. Foto: Ullrich SchellhaasViel zu erleben gibt es beim AWO Sommerfest des Sprachheilzentrums am Werscher Berg. Foto: Ullrich Schellhaas

Bissendorf. Hunderte Besucher, ein Treffpunkt für Bewohner und ehemalige, auch Bedienstete. 15 Spielstationen, Essen und Trinken. Rudelgucken des denkwürdigen ersten deutschen WM-Spiels. Das Sommerfest des AWO-Sprachheilzentrums am Werscher Berg in Bissendorf hat wieder viele Facetten.

„Etliche Besucher nehmen einen weiten Weg auf sich, um heute hier zu sein“, sagte Kornelia Hunsche-Frach, die Leiterin des Sprachheilbereichs des Zentrums. Sie selbst weiß von welchen aus Cuxhaven, trifft beim Ehemaligen-Treffen dann aber spontan auf Lothar Fahlbusch, der heute mit zwei Generationen hier ist. Er selbst war hier Bewohner, der Sohnemann geht inzwischen hier zum Kindergarten. Kornelia Hunsche-Frach und Lothar Fahlbusch tauschen erst einmal Neuigkeiten aus.

Doch nicht nur beim Ehemaligen-Treffen, sondern auf dem ganzen Gelände, an seinen Verzehr-Ständen, an denen etwa die Küche der Einrichtung leckere Feta-Burger kredenzt, und an den über einem Dutzend Spielstationen gibt es allerhand Wiedersehen zu erleben. Betreuer unterhalten sich mit Kindern, Pädagogen mit Eltern. Und die Ehemaligen sowieso mit allen.

Beim Sommerfest können aber auch die Jüngsten etwa zu zweit auf ein Paar Ski geschnallt versuchen, einen Parcours zu absolvieren oder einen kleinen Ball mit Gummibändern auf eine Torwand schießen. Ein Kugelrollbrett produziert lustige Geräusche, wenn eine Kugel ein Loch trifft. „Die einzelnen Bereiche bieten oft Stationen für ihre Altersgruppe an“, sagt Jenny Patzelt, die Leiterin des Sprachheilkindergartens und Organisatorin des Sommerfests, „oder bauen Dinge selbst.“ Wie etwa die Dekorationen und die Wippen für den Parcours mit ferngesteuerten Autos.

Sie und ihre Kollegen haben das Sommerfest, das es übrigens schon seit mehr als 40 Jahren gibt, seit November vergangenen Jahres vorbereitet und für alle Eventualitäten geplant. Schließlich wusste seinerzeit noch niemand, ob etwa das Wetter mitspielt. Hätte es das nicht, wäre es vermutlich in der Cafeteria ziemlich eng geworden. Aber das Rudelgucken, also Public Viewing des ersten Spiels der deutschen Nationalmannschaft bei der diesjährigen WM stand schon länger fest.


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