Ersatzpflanzung für Pappelallee Bissendorf: Landkreis prüft doch Alternative zu Eichen

Von Constantin Binder

Ein Bild aus alten Zeiten: die Pappelallee an Gut Stockum in Bissendorf. Der Alleecharakter der Straße soll durch eine Neubepflanzung erhalten werden. Foto: Archiv/Constantin BinderEin Bild aus alten Zeiten: die Pappelallee an Gut Stockum in Bissendorf. Der Alleecharakter der Straße soll durch eine Neubepflanzung erhalten werden. Foto: Archiv/Constantin Binder

Bissendorf. Die Gemeinde Bissendorf muss nicht wie ursprünglich vorgesehen Eichen als Ersatz für die im vergangenen Jahr gefällte Pappelallee an Gut Stockum anpflanzen. Am Mittwoch korrigierte der Landkreis seine anderslautende Aussage vom Vortag.

Aufgrund eines „verzögerten Informationsflusses innerhalb unseres Hauses“ sei sie davon ausgegangen, dass am Gut Stockum wie ursprünglich vereinbart eine Bepflanzung mit Eichen erfolgen soll, teilte die Pressestelle des Landkreises am Mittwoch mit – um sich sogleich zu korrigieren: „Tatsächlich ist im Dialog mit der Gemeinde Bissendorf besprochen worden, dass auch eine andere Bepflanzung in Frage kommt.“

„Bepflanzung für Herbst vorgesehen“

Derzeit werde geklärt, welche alternativen Möglichkeiten es gebe. Zugleich stellte der Landkreis klar, dass eine Neupflanzung definitiv vorgesehen sei: „Unabhängig davon, auf welche Baumart sich die beteiligten Parteien verständigen, ist eine Bepflanzung für den kommenden Herbst vorgesehen.“

Verwirrung um Aussage

Diesen Kenntnisstand hatte auch Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter am Dienstag auf Nachfrage unserer Redaktion ausgegeben, die anderslautende Auskunft des Landkreises sorgte deshalb zwischenzeitlich für Verwirrung.

Hintergrund der redaktionellen Anfrage war eine Ausstellung Bissendorfer Künstler im Osnabrücker Café Läer, die die Abholzung der Allee in ihren Werken verarbeitet haben.