Tourismusverband unterstützt Kommunen 60.755 Übernachtungsgäste in Bissendorf

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Der Radtourismus boomt, und auch Bissendorf soll davon profitieren. Foto: dpaDer Radtourismus boomt, und auch Bissendorf soll davon profitieren. Foto: dpa

Bissendorf. Das Osnabrücker Land ist bewegend, verwurzelt, einfallsreich, inspirierend und überhaupt immer eine Reise wert. Auch die Gemeinde Bissendorf ist attraktives Ziel nicht nur für den Urlaub vor der Haustür. Petra Rosenbach, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Osnabrücker Land (TOL), zählte viele Vorzüge der Region auf. Wie das vermarktet werden kann, berichtete sie den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Sport und Kultur.

„Wir haben Bissendorf durchaus auf dem Schirm“, sagte Petra Rosenbach. Mit anderen Worten: Der TOL will die richtigen Marketingstrategien für den Tourismus fahren – und Bissendorf, Mitglied im Tourismusverband, soll von einem großen Netzwerk profitieren.

Urlauber werden älter, deshalb verändert sich auch das touristische Angebot. Gesundheits- und Aktivtourismus liegen im Trend, außerdem werden die Angebote komfortabler und anders beworben. Gäste informieren sich und buchen heute online. Deshalb startete der TOL eine Digitaloffensive. „Wir treten mit den Gästen in den Dialog. Die Internetseite war gestern, Web-Präsenz ist heute“, so die TOL-Geschäftsführerin.

Sie erläuterte den Fahrplan für Tourismus und Marketing im Osnabrücker Land. Markante Profile sind das Radfahren, Gesundheit und Stadterlebnis. Auch weitere Vorzüge der Region werden über diese Profile bekannt gemacht.

Radtourismus im Trend

Erfolgreich abgeschlossen sei der Masterplan „Radfahren“. 2800 einheitlich ausgeschilderte Radfahrkilometer gibt es in der Region. 285.000 Freizeit- und Urlaubsradfahrer wählten unter fünf Radfernwegen, zehn mehrtätigen Thementouren und etwa 40 Tagestouren. Radtourismus lohnt sich für die Kommunen in jedem Fall, denn jeder Radfahrer gibt durchschnittlich 75 Euro pro Tag in der Region aus. Die Investitionen des TOL in das Radwegenetz mit 750.000 Euro machten sich also bezahlt. Überhaupt sei der Tourismus ein riesiger Wirtschaftsfaktor mit einem Bruttoumsatz von 974 Millionen Euro im Jahr 2014.

Weil Gesundheitswandern gefragt ist, wird auch der Masterplan „Wandern“ in Zukunft mit einem breiten, ausgeschilderten Wegenetz, Aktiv- und Wellnessstationen umgesetzt.

Gemeinsame Strategien für die Region

Petra Rosenbach betonte, dass der TOL sich auch als Dienstleister für die Kommunen versteht. Die breite Vernetzung, die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing komme dem Tourismus in den Gemeinden zugute. Deshalb sei die Information über touristische Vorzüge und die enge Zusammenarbeit wichtig, so Rosenbach.

In Bissendorf übernachteten im vergangenen Jahr 60.755 Gäste, damit bleibt der Wert stabil. Die Verweildauer erhöhte sich auf 5,7 Tage. Allerdings sei dieser Durchschnittswert der langen Verweildauer in der Reha-Klinik Werscherberg geschuldet, analysierte Ordnungsamtsleiter Bernd Stegmann.


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