Regionalentscheid in Diepholz Bissendorfer Schüler siegreich bei Jugend forscht

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Bissendorf/Diepholz. Einen für die Bissendorfer Oberschule am Sonnensee historischen Sieg haben Gina Obrock (14) und Janis-Marie Wübbolt (16) beim Jugend-forscht-Regionalentscheid in Diepholz errungen. Die Schule ging bei dem Wettbewerb erstmals in der Alterssparte von 15 bis 21 Jahren ins Rennen und belegte prompt den ersten Platz in der Kategorie Biologie.

„E-Zigarette - Schädlich oder nicht?“ lautete die Forschungsfrage der beiden Schülerinnen. Gemeinsam untersuchten Gina und Janis die Zusatzstoffe, die bei E-Zigaretten hinzugefügt werden und verglichen ihre Eigenschaften mit den handelsüblichen Glimmstängeln. Ein besonderes Interesse hatten die Jungforscher aber an der Wirkungsweise der sogenannten Liquids, die der E-Zigarette, die viele Raucher als Alternative nutzen, einen bestimmten Geschmack verleihen. In verschiedenen Versuchsreihen mit Kresse und Hefe untersuchten sie, welche Schäden die Flüssigkeit anrichten kann.

Die Fachjury, bestehend aus Lehrkräften von allgemein- und berufsbildenden Schulen, Vertretern von Hochschulen, der Industrie oder von Naturschutzverbänden, prämierte das Forschungsprojekt mit dem ersten Platz in der Kategorie Biologie. „Damit ist es uns zum ersten Mal in unserer 10-jährigen Jugend-forscht-Teilnahme gelungen, dass alle Projekte der Schule zum Regionalsieger gekürt wurden“, sagt Claudia Hawer, die die Projekte als Lehrkraft betreut hat.

Wettbewerb in sieben Kategorien

Neben der Kategorie Biologie traten die Schüler mit ihren Ideen auch in den Bereichen Arbeitswelt, Chemie, Geo- und Raumwisseschaft, Mathe und Informatik, Physik und schließlich Technik gegeneinander an. Natürlich müssen aber zum Beispiel die Fünftklässler sich nicht mit den Schülern aus der Oberstufe messen. Im Alter von neun bis 14 Jahren forschen die Kinder noch unter dem Titel „Schüler experimentieren“. Die 15 bis 21-jährigen treten gesondert gegeneinander an. Aus beiden Altersklassen werden jeweils die drei besten Projekte aus ihren Forschungskategorien ausgezeichnet.

Die ersten Plätze erhalten 75 Euro, die Zweitplatzierten 60 Euro und die dritten Plätze werden mit 45 Euro prämiert. Doch nur die Erstplatzierten erhalten die Möglichkeit, in den Landesentscheid einzuziehen und sich mit allen Regionalsiegern aus Niedersachsen zu messen. Der Landesentscheid für „Schüler experimentieren“ wird vom 5. bis 7. April in Oldenburg veranstaltet. Die Sieger von „Jugend forscht“ müssen dagegen in Clausthal-Zellerfeld vom 12. bis 14. März ein weiteres Mal demonstrieren, was sie drauf haben.

Auf zum Landesentscheid

Neben Gina und Janis haben noch sechs weitere Schüler mit zwei Projekten ihr Ticket für die Landesentscheide gelöst. Moritz Assmann, Elias Hartung und Sören Steinkamp belegten im Bereich Arbeitswelt mit ihrem „Safe-Bag“ den ersten Platz. Um den Inhalt ihrer Taschen vor Wind und Wetter zu schützen hat das Trio einen rundum sicheren Rucksack entwickelt, der Wasser, Feuer und sogar Dieben trotzen soll. Lasse Galka, Mirja Maringer und Mika Maringer haben sich dagegen mit dem Trend-Spielzeug namens Fidget-Spinner beschäftigt. Wie funktionieren die handlichen Propeller überhaupt und warum sind sie so beliebt? In Physik haben die jungen Forscher mit ihrem Projekt den ersten Platz belegt.

(Weiterlesen: Bissendorfer Schüler reisen zum Wettbewerb „Jugend forscht“)


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