Für kleine Klimaschützer Bissendorfer Kitas steuern gemeinsam Puppentheater an

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Bissendorf. 50 Vorschulkinder dreier Bissendorfer Kitas machten sich Ende Januar gemeinsam mit ihren Erzieherinnen auf den Weg nach Osnabrück. In der Lagerhalle erlebten sie das Puppentheater „Der König und sein Daumen“ und wurden spielerisch an das Thema Klimaschutz herangeführt.

Die Organisatoren der Kita Schelenburg, der AWO-Kita Natbergen und der Katholischen Kita St. Dionysius Bissendorf hatten verstanden, worum es geht, bevor der Vorhang aufging: Für den Ausflug zum gemeinsamen Ziel charterten und bestiegen sie ganz bewusst nur einen gemeinsamen Bus.

Kinder singen das „Klimaschutzlied“

Im Spitzboden der Lagerhalle angekommen wurden sie und drei weitere Kitas der Region von Cornelia Saure, Projektleiterin im Fachdienst Umweltplanung der Stadt Osnabrück, begrüßt. Schon kurz darauf stimmten Groß und Klein das Lied „Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten. Jetzt geht´s los, wir schützen unsere Welt“ an.

Puppenspieler sorgt immer wieder für Interaktion

Das ganze Stück über bezog der Kölner Puppenspieler Adrien Megners (Kindertheater Papiermond) die kleinen Zuschauer aktiv mit in das Geschehen ein – mal durch mitsingen, mal durch sortieren von Papier, Plastik oder Glas in die entsprechende Wertstofftonnen.

Das Ziel der Aufführung, die in diesen Tagen auch in Melle und Bramsche zu sehen war, und die von Stadt und Landkreis Osnabrück im Rahmen des Kooperationsprojekts „Klimaschutz im Kindergarten“ bezuschusst wird, ist klar: Schon den Kleinsten auf kindgerechte Art und Weise mit auf den Weg zu geben, was man tun kann, um die Umwelt für kommende Generationen zu erhalten.

Grundlagen und anschauliche Beispiele 

Dazu wurden nicht nur grundlegende Fragen beantwortet („Was ist das eigentlich, Klima?“), sondern auch leicht verständlich klar gemacht, das es besser ist, kaputte Dinge zu reparieren statt alles neu zu kaufen oder heimische, der Jahreszeit entsprechende Lebensmittel zu essen.

So trafen die Kinder im Verlauf des Stücks auf den Luchs, der Angst um sein zuhause hat, weil der Apfelbaum im Garten des Königs gefällt werden soll. Vom kleinen, sprechenden Diener an der Hand des Königs erfuhren sie außerdem, dass es auch um den natürlichen Lebensraum der Eisbären schlecht gestellt ist.

Weitere Bildungsangebote geplant

Dem Puppenstück, das 2015 vom Leverkusener Umweltbildungszentrum Naturgut Ophoven entwickelt wurde und das in der Stadt Osnabrück aus dem gewonnenen Preisgeld als „Niedersächsische Klimakommune 2016“ finanziert wird, sollen bald weitere regionale Bildungsangebote für Groß und Klein folgen: Darunter die Fortbildung „Klimakönner“ und die Kampagne „Kindermeilen“ des Europäischen Klimabündnisses.


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