Vorhaben, Verlässlichkeit und Visionen Schledehausener Schulleiter Windmann auf der Bürgerkanzel

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Pastor Tobias Patzwald (links) dankte Sigrid Wahl für ihr langjähriges Engagement in der Familienforschung. Schulleiter Björn Windmann predigte von der Bürgerkanzel. Foto: Bärbel Recker-PreuinPastor Tobias Patzwald (links) dankte Sigrid Wahl für ihr langjähriges Engagement in der Familienforschung. Schulleiter Björn Windmann predigte von der Bürgerkanzel. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Bissendorf. Um alle Themen anzusprechen, die die evangelische St. Laurentius Gemeinde interessieren, hätte es den Rahmen des Festgottesdienstes und des Jahresempfanges gesprengt. Zusammengefasst: ie Kirchengemeinde setzt auf Erneuerung, Visionen, engagierte Ehrenamtliche, sie dankt verdienten Mitarbeitern und geht mit guten Nachrichten in die nächsten Monate.

Der „Höhenangst“ zum Trotz stieg Björn Windmann auf die Kanzel der altehrwürdigen St. Laurentius Kirche. Von dort sprach er anders als sonst zu Menschen im besten Alter. Björn Windmann ist Rektor der Grundschule Am Berg in Schledehausen und steht sonst inmitten einer Schar von Menschen im ersten Lebensjahrzehnt. Auch in seiner Predigt von der Bürgerkanzel ging es um Kinder, genauer gesagt um die Verpflichtung, jungen Menschen mit Erziehung und Begleitung einen „fruchtbaren Boden“ zu bereiten. Björn Windmann nahm als Vergleich das Matthäus Evangelium und das Gleichnis vom Sämann.  Nach vielen „pädagogischen Blauhelmeinsätzen“ wünschte sich der „Verfechter der Grundschule“ viele Vorbilder, damit Kinder in einem toleranten Miteinander aufwachsen können. Elternhaus, Kirche und Schule seien ein guter Boden, um die Saat aufgehen zu lassen. Der Schutz des kostbaren Saatgutes „Kinder“ sei eine verantwortungsvolle Aufgabe aller. Daraus ergebe sich auch die Verpflichtung der Erziehenden, stetig zu reflektieren, ob die Richtung des Vorlebens stimmt. Wichtiger als Wissensvermittlung bleiben die Werte, so Windmann.

Qualitätsentwicklung

„Was haben Elektromobilität, Facebook und Kirchengemeinde gemein?“ fragten Sabine Knost und Ulf Maringer. Kleine Anfänge und Visionen sind nach Ansicht der beiden Mitglieder des Qualitätsentwicklungsteams der Gemeinde der gemeinsame Nenner. In ihrer Vision ist die St. Laurentius Gemeinde das pulsierende Herz des Ortes. Um das zu erreichen, bedarf es Transparenz, Verlässlichkeit, Engagement und Gemeinschaft. Sabine Knost und Ulf Maringer wurden konkret: Eine Aufgabe, die dringend angepackt werden muss, ist ein neues Gemeindehaus. Die Qualitätsentwicklung und eine neue Planungsgruppe werden sich diesem Ziel und der weiteren Realisierung von Zukunftsvisionen annehmen.

40 Jahre Familienforschung

Ohne verdiente Mitarbeiter und verlässliche Arbeit wären diese Blicke in die Zukunft nicht denkbar. Kirchenvorsteherin Monika Koch und Pastor Tobias Patzwald dankten Sigrid Wahl für ihr 40-jähriges Engagement. Die Ehrenamtliche hatte jahrzehntelang in der Familienforschung gearbeitet und Urkunden erstellt.

Gute Nachrichten verkündete Monika Koch. An der Sammlung des Freiwilligen Kirchgeldes beteiligten sich 258 Spender. Sie unterstützen ihre Kirchengemeinde mit bislang 16.642 Euro. Mit dieser Summe wurde schon jetzt die Vorjahressammlung übertroffen. 

Mit neuem Team in die Wahl

Die Zahl der Ehrenamtlichen ist ebenfalls gestiegen. Auch in die kommende Kirchenvorstandswahl am 11. März geht die Gemeinde mit einem guten Gefühl, neuen Ehrenamtlichen und Kandidaten. Zur Wahl stellen sich Armin Jäkel, Sabine Knost, Martin Linkmeyer, Brigitte Niemann, Armin Ober-Grefenkämper, Ilse Radeke-Tholen und Monika Koch.


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