Musikalischer Neujahrsgruß Musikzug der Feuerwehr Schledehausen spielt auf

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Bissendorf. Am Sonntag wurde die katholische St.-Laurentius-Kirche zum dritten Mal zur Bühne des Neujahrskonzerts des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Schledehausen. Unter der Leitung von Ernst Teuber begrüßten die Aktiven das noch junge Jahr mit einem bunten Mix stimmungsvoller Melodien.

Nach ihrem Einzug in den kleinen Altarraum samt Krippe, Tannenbaum und Feuerwehrglocke freuten sich die 22 Musiker über ein ähnlich dicht besetztes Kirchenschiff. Bereits vor dem Portal des Gotteshauses wiesen Windlichter stimmungsvoll den Weg ins Innere.

Musikalische Stücke und Wortbeiträge 

Begrüßt wurden Groß und Klein von Pfarrgemeinderatsmitglied Anke Stock. Gemeinsam mit Jutta Liehr regte sie zwischen den  musikalischen Stücken mit Wortbeiträgen (darunter das berühmte Hesse-Zitat „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ und eine kleine Erzählung aus dem Islam) zum Nachdenken an.

Samt Mikrofon inmitten der Kameraden positioniert (Schlagzeuger Adolf Stock rollte das Ganze von hinten auf) führte Klaus Hachmeister (Tenor-Saxofon) locker durch das Programm bekannter und weniger vertrauter Stücke.

Musikalische Reise startet im Osten

Zum Auftakt wurde der russische Marsch „Abschied der Slawin“ geschmettert – 1912 von Wassili Agapkin komponiert. Vom Osten verlief die musikalische Reise Richtung England. Nach einem schwungvollen Potpourri aus dem Musical „My Fair Lady“ schaukelte der Walzer „Moldauwellen“ die Hörerschaft mal sanft, mal stürmischer, um zum Schluss des ersten Abschnitts im weltberühmten Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen zu münden.

Nach einer kleinen Kunde über Holz- und Blechblasinstrumente, kräftige und weiche, richtige und falsche Töne („allesamt unplugged und original“), lag abermals Musik in der Luft.

Dank an Dirigent Ernst Teuber für unermüdlichen Einsatz

Im Anschluss an einen herzlichen Dank der Musiker an „Domteur“ Ernst Teuber für seinen unermüdlichen Einsatz am Taktstock, verteilten Ariane Eurlings, Sabine Kienker und Maren Kippsieker schmackhafte Neujahrsgrüße des Musikzugs. Frei nach dem Motto des Peter-Maffay-Songs „Nessaja“ (Ich wollte nie erwachsen sein…), durften auch die Großen ohne schlechtes Gewissen herzhaft in ihre Kekse beißen und mit der Verpackung knistern.

Mit einem religiösen Stück, schwungvollen Polkas, weltberühmten Hits von den Beatles, Frank Sinatra und dem Abschlusslied „Guten Abend, gute Nacht“ klang das Konzert zugunsten des Musikzugs und der katholischen Kirchengemeinde aus.

Mit den Worten: „Mein Gott, was für tolle Musik!“, brachte Jutta Liehr die Eindrücke vieler Zuhörer auf den Punkt. „Vertrauen Sie dem neuen Jahr, nehmen Sie sich Zeit, und schön, dass Sie bei uns waren“, sagte sie und dankte den Akteuren für den wieder einmal unkomplizierten Ablauf. Anschließend klang der musikalische Neujahrsgruß gesellig bei Glühwein, Punsch und Bratwürstchen aus.


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