Ein Artikel der Redaktion

TuS Bersenbrück erwartet am Samstag Quitt Ankum – Gespannte Atmosphäre Dieses Derby hat es wieder in sich

Von Bernhard Tripp | 22.09.2011, 16:48 Uhr

Im Bersenbrücker Hasestadion steigt am Samstag um 16.30 Uhr ein Derby, das es wieder in sich hat. „Das Spiel ist für alle Beteiligten etwas Besonderes“, weiß auch der neue Bersenbrücker Trainer Frank Baier, der mit seinem Ankumer Gegenüber Frank Werner bereits an gleicher Stätte gemeinsam auf Torejagd gegangen ist. Morgen zählt aber nur die Gegenwart, und das heißt, Bersenbrück will oben bleiben, Ankum die Talfahrt stoppen.

Im TuS-Training war laut Baier die peinliche 0:3-Niederlage vor Jahresfrist kein Thema, zumal sich Bersenbrück im Rückspiel eindrucksvoll mit 4:0 schadlos hielt. „Die Gemüter schaukeln sich gegenseitig hoch“, weiß auch der TuS-Trainer um die gespannte Atmosphäre, die auch bei der Neuauflage eine Rolle spielt.

Unabhängig von den bisherigen Ergebnissen, setzt der Gastgeber auf seine beachtlichen Qualitäten in der Offensive. „Wir machen Druck von Anfang an und wollen das Spiel bestimmen“, kündigt Baier an. Der 46-Jährige hat aber Respekt vor Ankum und glaubt, dass der Ausgang der Partie offen ist.

Quitt-Trainer Werner beurteilt seine Aussichten ähnlich, wenn es nur gelinge, hinten sicher zu stehen. „Da sind wir ein bisschen neben der Spur“, gesteht der 46-Jährige, der überzeugt ist, bald wieder auf Kurs zu kommen. Deshalb solle aus verstärkter Defensive ein früher Rückstand vermieden werden. Im Laufe des Spiels böten sich dann zwangsläufig Möglichkeiten, mit den schnellen Spitzen Lars Engebrecht und Florian Schnurpfeil Bersenbrück, das „auch keine Supermannschaft“ stelle, in Verlegenheit zu bringen. Der Gegner müsse das Spiel machen. „Das kann unser Plus werden“, glaubt Werner fest an die Ankumer Konterstärke.