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Schwierige Verkehrssituation CDU für Zebrastreifen vor neuer Kita in Rieste

Von PM. | 17.06.2016, 18:12 Uhr

Die CDU schlägt an der neuen Kindertagesstätte in Rieste einen Zebrastreifen oder eine „Insellösung“ vor. Dazu beidseitig Bushaltestellen.

Die Gemeinderatsfraktion hat sich vor Ort an der neuen Kindertagesstätte ein Bild über die künftige Verkehrssituation gemacht. Die Kita liegt in der kleinen Lindenallee, doch an der Längsseite führt mit der Sögelner Straße die Kreisstraße 148 vorbei.

Auf der anderen Seite dieser Straße liegt eine weitere Neubausiedlung, außerdem ein Einkaufsmarkt. Somit entwickele sich hier ein Verkehrsknotenpunkt, der besondere Beachtung verdiene, so die Christdemokraten.

Die Fraktion sei einhellig der Meinung, heißt es in einer Presseerklärung, dass „zur Absicherung der Straßenüberquerung – insbesondere für Kinder – an dieser Stelle unbedingt eine Querungshilfe in Form eines Zebrastreifens, mindestens aber eine bauliche Insellösung wie aktuell an der Riester Grundschule notwendig“ sei. Dieses würde gleichzeitig „auch die Geschwindigkeit auf dem Abschnitt drosseln“. Trotzdem sei aber auch eine konkrete Geschwindigkeitsbegrenzung zu überprüfen.

Da aber die Zuständigkeit für entsprechende Veränderungen an einer Kreisstraße beim Landkreis Osnabrück liege, habe Bürgermeister Sebastian Hüdepohl bereits Kontakt mit der zuständigen Abteilung im Kreishaus sowie der Verkehrsbehörde der Samtgemeinde Bersenbrück aufgenommen, teilt die Union in ihrer Erklärung mit. Die Situation an der K148 werde aktuell überprüft.

Auch Temporeduzierung

Zudem halten es die Mitglieder der CDU-Fraktion (im Rat die Mehrheitspartei) für sinnvoll, auf Dauer in diesem Bereich der Sögelner Straße beidseitig eine zusätzliche Bushaltestelle einzurichten. Denn durch die dort wachsenden Siedlungen bestehe „für den Halt des ÖPNV mittlerweile erheblicher Bedarf“. Aktuell müssten insbesondere die Schüler noch weite Fußwege auf sich nehmen, um die Busse zu erreichen.

Um Verkehrsteilnehmer insgesamt auf die Höchstgeschwindigkeit aufmerksam zu machen, schlagen die Fraktionsmitglieder außerdem vor , dass die Gemeinde Rieste selbst die Anschaffung einer digitalen Geschwindigkeits-Messtafel prüfen soll. Diese könnte im Wechsel an relevanten Punkten im Ort angebracht werden.