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Nachhaltige Entwicklung Samtgemeinde Bersenbrück Roadshow-Modellkommune

Von PM. | 02.08.2019, 08:21 Uhr

Als eine von bundesweit 27 Gemeinden ist die Samtgemeinde Bersenbrück in einem Wettbewerb als Modellkommune für nachhaltige Entwicklung im Roadshow-Projekt ausgewählt worden.

Dies teilt die Samtgemeinde in einer Pressemitteilung mit. Demnach ist die "Roadshow Nachhaltige Entwicklung" eine umfangreiche Veranstaltungsreihe, die im Rahmen des Forschungsprogramms für nachhaltige Entwicklung (FONA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgelegt wurde. Es geht um die Themen Landverbrauch, Wasserwirtschaft und Energieversorgung. Beteiligt sind das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und der Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier.

„Die große Vielfältigkeit in der Samtgemeinde Bersenbrück war ein Kriterium, das zur Wahl als modellhafte Zukunftskommune beigetragen hat. Ich hoffe, mit der Teilnahme an dem Projekt das Thema Nachhaltigkeit mit seinen vielen Aspekten in der Samtgemeinde mehr in das Bewusstsein zu bringen“, erklärt dazu Samtgemeindebürgermeister Horst Baier. Er hoffe auf eine rege Beteiligung aus der Politik zur Mitarbeit an Strategien für eine nachhaltige Entwicklung.

Das Bevölkerungswachstum der Samtgemeinde erfordere generelle Überlegungen zur Wohnraumplanung und Landnutzung. Hinzu kommen Veränderungen in der immer noch stark landwirtschaftlich genutzten Region. Vor diesem Hintergrund sind die Anforderungen an eine funktionierende Wasserinfrastruktur groß, besonders im Hinblick auf die durch den Klimawandel sich ändernden Bedingungen. Zudem gibt es trotz bereits gut genutzter Biogaswärme und Windparks immer noch Bedarf an weiterem Ausbau regenerativer Energieressourcen.

Die Samtgemeinde Bersenbrück sei als "modellhafte Zukunftskommune" ausgewählt worden, weil ihre Bewerbung durch Wirtschaftsförderer Ewald Beelmann deutlich machen konnte, dass sie in den Bereichen Landnutzung, Wasserinfrastruktur und Energie bereits engagiert sei und Strategien für nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung in diesen drei Arbeitsgebieten plane.

Dafür erhält die Samtgemeinde jetzt rund 40.000 Euro aus dem Roadshow-Programm, die in Form von Beratertagen direkt vor Ort angeboten werden und eine möglichst breite Öffentlichkeit einbinden sollen. Konkretisiert wird diese nächste Roadshow-Phase im September.