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Neu: Ab Oktober Markt am Dienstag in der Stadt Verlegung der Bersenbrück-Kirmes?

03.09.2011, 10:00 Uhr

Die Bersenbrücker Maikirmes soll aus der Lindenstraße großenteils auf Marktplatz und Quakenbrücker/Bramscher Straße verschoben werden. Abstimmungsgespräche mit den Schaustellern laufen, hieß es in einer Sitzung des Ausschusses für Stadtmarketing und Tourismus.

Die jüngste Kirmes bezeichnete Marktmeister Hermann Loxterkamp in einer Rückschau in der Ausschusssitzung als Erfolg. Vor allem die Vorverlegung auf den Freitag mit Streichung des Kirmesmontags habe sich sehr positiv ausgewirkt. Der Zeitrahmen von Freitag bis Sonntag solle beibehalten werden.

Für die bevorstehende Kirmes ist eine Verlegung angedacht. Die Ausschussvorsitzende Heike Trienen schlug vor, die Kirmes auf ein kompakteres Gelände zu verlagern, um die Fahrgeschäfte näher zusammenzurücken, die Anlieger und Zufahrtswege zum Bahnhof zu entlasten und ein neues Erlebnis zu ermöglichen.

Die Lindenstraße solle demnach nur noch bis zur Nordstraße genutzt werden. Im Gegenzug könne die Quakenbrücker Straße bis zur Ampelkreuzung eingeschlossen werden, ebenso wie der Marktplatz, das Parkdeck und die Bramscher Straße bis zur Schulstraße.

Dieses Vorhaben werde derzeit mit den Schaustellern abgesprochen, erklärte Heike Trienen. Der Ausschuss diskutierte kurz darüber, ob er das Feuerwerk am Samstagabend der Kirmes beibehalten solle, und entschied sich dann einstimmig dafür.

Die Vorbereitungen für die Bersenbrücker Autoschau am 17. und 18. September seien in vollem Gange, berichtet Loxterkamp weiter. Der Ausschuss beklagte, dass die Bersenbrücker Gastronomie auch bei dieser Veranstaltung abgelehnt habe, die Bewirtung zu übernehmen. Es sei frustrierend, die Wirte immer wieder vergeblich zu fragen, hieß es.

Höhepunkt der Autoschau solle eine „PS-Party“ am Samstagabend sein. Sie beginnt um 21 Uhr, erklärte Hermann Loxterkamp.

Der Bersenbrücker Wochenmarkt am Freitagvormittag ist eingeschlafen. Der Ausschuss beschloss, Anfang Oktober einen Neuanfang zu starten. Um Überschneidungen mit anderen Märkten zu vermeiden, wird der Markt dienstagvormittags stattfinden. Außerdem soll er auf dem Markplatz von der Klosterpforte an die Bramscher Straße vorgezogen werden, um im Stadtbild auffälliger zu sein.

Weitere Bersenbrücker Veranstaltungen wie die Reggae-Jam und das Spargelfest wurden ebenfalls als Erfolge bezeichnet. Der Krempelmarkt Anfang April habe bei schlechtem Wetter nur wenige Besucher angezogen.

Nach der Kommunalwahl solle die „Verwahrlosung“ der Stadt zum Thema gemacht werden, erklärte Trienen. Der katastrophale Zustand der Beete und Verkehrsinseln in und um Bersenbrück sei so nicht hinnehmbar. Ferner will sie das Bersenbrücker Wir-Gefühl stärken zum Beispiel mit Bersenbrück-Aufklebern oder Werbebannern in der Innenstadt, die auf die Stärken der Bersenbrücker Innenstadtgeschäfte aufmerksam machen.