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Wahl des Samtgemeindebürgermeisters Klaus Menke zu Besuch bei der Firma Maschinenbau Tellen in Alfhausen

Von PM. | 04.02.2020, 08:00 Uhr

Eigentlich passt der Begriff „Hidden Champion“ – also auf deutsch in etwa heimlicher Gewinner – nicht mehr so recht auf die Firma Maschinenbau Tellen, denn der in Alfhausen ansässige Maschinenbaubetrieb ist schon seit vielen Jahren eine echte Größe in der Fachszene. Das erfuhr Klaus Menke, Kandidat für die Bürgermeisterwahl in der Samtgemeinde Bersenbrück, als er zu einem Besuch des mittelständischen Unternehmens eingeladen wurde.

„Der Mittelstand wird gerne als Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft bezeichnet, als Motor oder auch Rückgrat. Er gilt als dynamisch, bodenständig und innovativ. Eines haben diese Beschreibungen gemeinsam: Sie sind vollkommen richtig – und unwahrscheinlich wichtig, auch für den Wirtschaftsfaktor Samtgemeinde Bersenbrück“, heißt es in der Pressemitteilung von Menke zu diesem Besuch.

1982 gründete Bernhard Tellen seinen Ein-Mann-Maschinenbaubetrieb. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte entstand daraus ein weltweit agierendes Unternehmen mit 85 Mitarbeitern – allesamt hochqualifizierte Fachkräfte aus den Bereichen Maschinenbau, Ingenieurwesen und Elektrotechnik. Das Alfhausener Unternehmen exportiert High-Tech-Waren in 36 Länder der Erde, die Mitarbeiter – darunter 14 Auszubildende – kommen überwiegend aus der Region.

Kooperationen mit den Oberschulen in Ankum und Bersenbrück

Um dem Fachkräftemangel entgegen zu treten, unterhalte man seit vielen Jahren intensive und erfolgreiche Kooperationen mit den Oberschulen in Ankum und Bersenbrück. „So gewinnen wir Jahr für Jahr von den umliegenden Schulen nicht nur bis zu 20 Schulpraktikanten, sondern es werden regelmäßig auch Auszubildende rekrutiert, die wir am Ende der Lehre als Facharbeiter übernehmen“, machte die Geschäftsleitung bei Menkes Besuch deutlich. Aktuell spiele die Firmenleitung wegen der akuten Platzknappheit mit dem Gedanken, die Produktionsflächen erneut zu erweitern, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Bei der Betriebsbesichtigung wurde auch angesprochen, wie wichtig und dringend für die Zukunft mittelständischer Betriebe ein rascher und ausreichender Breitband- und Mobilfunkausbau ist. „Die digitale 5G-Technik ist für Betriebe auf dem Land mindestens genauso wichtig wie in Ballungszentren. Das sollte sich mittlerweile auch bis ins Bundesforschungsministerium rumgesprochen haben“, sagte Klaus Menke, der den Breitband- und Mobilfunkausbau als eines der zentralen Themen der Zukunft ansieht: „Als Samtgemeindebürgermeister würde ich das mit ganz oben auf die Agenda setzen und mit dieser Aufgabe einen festen Koordinator innerhalb der Verwaltung betrauen.“

Mit der personellen Unterstützung durch die Samtgemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit der kreiseigenen Telkos sieht Menke reelle Möglichkeiten, den Breitband- und Mobilfunkausbau im Nordkreis deutlich zu beschleunigen. „Ich würde auch versuchen, Nachbarkommuen mit ins Boot zu holen und alle erdenklichen Fördermittel auszuschöpfen, um das Ziel des Landkreises, alle Haushalte und Wirtschaftsbetriebe mit Glasfaserkabel oder Mobilfunktechnik zu erschließen, zu erreichen“, wird Menke in weiter zitiert. pm