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Einzelkämpfertum nicht gefragt Gymnasium Bersenbrück feiert Olympische Spiele

Von Sigrid Schüler-Juckenack | 18.07.2012, 18:00 Uhr

Aufmarsch der Nationen mit den jeweiligen Hymnen, ein Feuer und ein olympischer Eid. Das war nicht einfach nur ein Sportfest, das die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück am Mittwochvormittag feierten. Die ganze Schule trat zum Wettkampf an, im Geist von Pierre de Coubertin, der die Olympischen Spiele 1896 wiederbelebte.

Alle Klassen des Gymnasiums hatten sich in der vergangenen Woche fächerübergreifend und aus den verschiedensten Blickwinkeln mit dem Thema Olympia beschäftigt und mit dem Land, für das die Klasse antrat. Dazu hatten die Schüler Flaggen der verschiedenen Länder besorgt, und wenn das nicht möglich war, selber welche gemacht. Auch Trikots in den Landesfarben gehörten zum Outfit.

Zum Einmarsch der Nationen, der auf dem Platz hinter dem Gymnasium stattfand, spielte die Bläserklasse des Gymnasiums „Freude schöner Götterfunken“, und in einem Feuerkorb legte ein Schüler stilecht die Fackel an die vorbereiteten Holzscheite. Zwei Lehrer lasen den olympischen Eid vor, den die Schüler nachsprachen und sich damit verpflichteten, sportlich und fair und ohne Doping-Mittel in den Wettkampf zu gehen.

Einzelkämpfertum war bei den Bersenbrücker Olympics nicht gefragt. Im Klassenverband galt es, sechs Stationen mit unterschiedlichen Disziplinen zu absolvieren, unter anderem ein Bootsrennen, einen Staffellauf mit einem Becher Wasser und den klassischen Weitsprung. Um 13 Uhr konnten die Siegerklassen geehrt werden.

Die Idee zu den Olympischen Spielen in kleiner Form hatte Sportlehrer Christian Link.