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Deutscher Schulpreis Forschungslabor Gymnasium Bersenbrück

Von Christoph Schillingmann | 06.03.2013, 11:33 Uhr

Das Gymansium Bersenbrück macht seinem Ruf als Forschungslabor wieder einmal alle Ehre: In der Regionalausscheidung des Wettbewerbs „Jugend forscht“ gewannen acht seiner Schüler Preise. Die Schule mischt schon über zwei Jahrzehnte munter in diesem Wettbewerb mit. Dafür gibt es im Sommer den Deutschen Schulpreis.

Tatkräftig unterstützt wurden die Schüler von Lehrerin Kerstin Recker-Kropka. „Wa(h)lnüsse haben die Wahl“, so heißt das Projekt der von Julius Willmaring und Tobias Dettmer (beide Jahrgang acht). Sie knobelten einen Check für Walnüsse aus, mit dem sie taube Nüsse und Nüsse mit Inhalt auseinandersortieren können. Der Clou dabei: sie brauchen die Nüsse nicht zu öffnen. Das Projekt erreichte nicht nur den zweiten Platz in „Schüler experimentiert“ in der Kategorie Arbeitswelt, sondern es erhielt zudem den Sonderpreis der deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung.

Das Thema der Schülerin Dörte Brockhage (Jahrgang neun) heißt „Immer laut, immer lauter mit dem Saxophon – geht das auch anders? Dabei testete die junge Forscherin Dämmmaterialien auf ihre Eigenschaften. So benutzte sie beispielsweise einen Saxophondämpfer, um die Tonlautstärke zu reduzieren – allerdings ohne dabei die Klangqualität der verschiedenen Töne zu vermindern.

Sebastian Kleine-Kuhlmann, Mats Vormbrocke (beide Jahrgang sechs) und Felix Palma (Jahrgang sieben) untersuchten verschiedene Bootskörper und zwei verschiedene Segelformen. Dabei wollten sie herausfinden, welches Boot, das sie zuvor aus Pappmaché bauten, sich am schnellsten fortbewegt. Ihre Arbeit trägt den Namen „Speedboat – wer holt den Sieg im Cup?“

Mit einem theoretischen Projekt beschäftigte sich Nora Willmaring. Und zwar erarbeitete die Elftklässlerin eine Methode, mit welchen homöopathischen Mitteln geschwächte Bienen wieder gestärkt werden können. Damit erreichte Nora Willmaring bei „Jugend forscht“ in der Kategorie Biologie den zweiten Rang, wobei es keinen ersten Platz, sondern zwei zweite Plätze gab. Nach der theoretischen Ausarbeitung will die Schülerin den experimentellen Teil folgen lassen.

Mit dem Projekt „Stiftung Ratzetest – formbar oder hart, wer gewinnt den Test?“ untersuchte Jan Ostendorf (Jahrgang sechs) Radiergummis auf ihre verschiedenen Eigenschaften. Erstens wie gut es radiert, zweitens wie haltbar es ist und drittens testete er, in welcher Art und Weise die unterschiedlichen Radiergummis das Papier beschädigen.

Darüber hinaus erhält das Gymnasium Bersenbrück im Sommer den deutschen Schulpreis für sein langjähriges Engagement bei „Jugend forscht“.