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Bersenbrücker „Generationen-Werkstatt“-Projekte bei Wurst und Wernsing Drei Generationen arbeiten zusammen

Von Franz Buitmann, Franz Buitmann | 21.06.2016, 09:24 Uhr

Die „Generationen-Werkstatt“ der Ursachenstiftung Osnabrückwill Jugendlichen Lust auf technische Berufe machen. In Bersenbrück gab es gleich zwei Projekte im Autohaus Wernsing und bei Wurst Stahlbau. Acht Schüler der von-Ravensberg-Schule machten mit.

Im Autohaus Wernsing hatten vier Schüler über Wochen zusammen mit Seniorchef Heinrich-Josef Wernsing einen Traktor aus den Sechzigerjahren wieder einsatzbereit gemacht. Bei Wurst baute ein Schülerquartett unter Anleitung von Thomas Sperveslage Würfel und Regenmessstationen.

Die Generationen-Werkstatt ist eine generationenübergreifende Aktion von Unternehmen im Mittelstand. Sie soll die kommende Generation für das Berufsleben begeistern, die aktive Generation in ihrer betrieblichen Nachwuchsförderung unterstützem und die erfahrene Generation ihres Wissen weitergeben lassen. Schüler zwischen zwölf und fünfzehn Jahren lernen das Unternehmen kennen und schaffen dort gemeinsam etwas Neues. Die Generationen-Werkstatt ist kein Praktikum, sondern ein durch die Ursachenstiftung intensiv betreutes Projekt mit pädagogischem Ansatz. Lehrer und Eltern begleiten die Jugendlichen im Projekt.

Beim Abschluss im Autohaus Wernsing zusammen mit den Eltern betonte Juniorchef Jens Wernsing, es habe Spaß gemacht, mit den Jugendlichen zu arbeiten, sie zeigten sich interessiert, seien pünktlich und entwickelten eigene Ideen. Stiftungsgründer Johannes Rahe dankte dem Autohaus fürs Mitmachen.

Die Zusammenarbeit habe hervorragend geklappt, bestätigte Vize-Konrektor Peter Gang von der von-Ravensberg-Schule. Die Zusammenarbeit von Firmen und Schule sei für die Jugendlichen von großer Bedeutung. Unter Beifall erhielten die vier Jugendlichen ihre Zertifikate. „Wir haben hier gerne gearbeitet und viele neue Erfahrungen gesammelt“, war ihre einhellige Meinung.

In der Firma Stahlbau Wurst stellten die Juniorchefs Christian und Michael Wurst mit Senior Friedmut Wurst fest, die Jugendlichen bekämen sie ein Gespür für die Anforderungen im Handwerk. Die Zusammenarbeit mit den Betreuern Thomas Sperveslage und Werner Wempe sei sehr harmonisch gewesen. Auch hier bedankte sich Johannes Rahe. Dieses Projekt sei das fünfte, weitere sollen folgen. Peter Gang stellte fest, ein derartiges für die Jugendlichen freiwilliges Projekt unterstütze die Arbeit in der Schule in der Berufsfindung sehr.