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Wilke: "Ein Schmuckstück" Ballsporthalle in Kettenkamp eingeweiht

Von Burkhard Dräger | 28.08.2019, 20:38 Uhr

Da steht sie nun, die neue Sporthalle, direkt an der Keding-Grundschule und dem Sportplatz. Lange Zeit umstritten, präsentiert sie sich jetzt „als Schmuckstück für die Gemeinde Kettenkamp und bereichert den Ortskern immens“. Das sagte Bürgermeister Reinhard Wilke bei der Einweihungsfeier.

Zuvor überließ er die Halle den Fußball-Minis aus Eggermühlen und Kettenkamp, die sich ein tolles Spiel lieferten. Dass die Minis aus Eggermühlen am Ende mit 3:0 gewannen, ist nebensächlich, alle wurden danach vom Bürgermeister mit Süßigkeiten bedacht.

Wilke dankte allen aus Politik, Wirtschaft, Handwerk und Vereinen, die sich am Bau der Sporthalle engagiert hatten. Namentlich begrüßte er den offiziellen Bauherrn, Samtgemeindebürgermeister Horst Baier, Bürgermeister Markus Frerker aus Eggermühlen, den Bauausschussvorsitzenden Michael Johanning, Ratsmitglieder, Pastor Michael Franke und Architekt Wolfgang Frye vom Architekturbüro „Plan B“. Alle Sponsoren aufzuzählen, sei müßig, sagte er. Ihre Namen seien auf einer Tafel im Vorraum der Halle festgehalten.

Neben 500000 Euro von der Samtgemeinde und einer Zuwendung von 100000 Euro vom Kreissportbund waren viel Eigenleistung und ehrenamtliche Hilfe nötig, um das Bauwerk im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten zu erstellen. Wilke dankte insbesonder der Kettenkamper Landjugend, die ihre 70-Stunden-Aktion in den Dienst der Sporthalle gestellt hatte. Er sei stolz darauf, dass man mit 1,05 Millionen Euro finanziell im gesteckten Rahmen geblieben sei und auch die anvisierte Bauzeit eingehalten habe. „Ich bin stolz auf diese Halle“, resümierte der Bürgermeister.

Die Fertigstellung sei für Kettenkamp und für die Samtgemeinde ein besonderes Ereignis, auch wenn die Diskussion über die Halle und deren Standort länger gedauert habe als die Bauzeit, sagte anschließend Samtgemeindebürgermeister Horst Baier. Sie habe einen guten Platz gefunden, und der schmucken Halle sehe man nicht an, dass bei allem möglichst gespart wurde. „Dies ist ein guter Tag für Kettenkamp und seine Infrastruktur. Es ist schon eine tolle Sache für alle Vereine und für alle, die sich hier engagiert haben.“ Baier wünschte viele gute Spiele und viel Spaß mit der neuen Halle.

Pastor Michael Franke gratulierte für die katholische Pfarreiengemeinschaft. In einer Andacht merkte er an, dass Sport und Glaube vieles gemeinsam hätten. Dann segnete er die Halle. Leistung und Engagement sollen zu einem gemeinsamen Ziel führen. Er wünschte, dass alle, die hier Sport treiben, gesund bleiben, wie das schon während des Baus der Fall war.

Architekt Wolfgang Frye dankte allen am Bau Beteiligten, besonders seinem Team. Dann listete er auf, was so alles verbaut wurde. Zum Beispiel 850 Tonnen Beton, 18500 Verblender, davon auf Wunsch des Bürgermeisters 600 gelbe, 700 Quadratmeter Trapezbleche, 5000 Schrauben und 95 Quadratmeter Lichtplatten. Sein Dank galt auch Hausmeister Bernd Kreye, genannt „Baxe“, der manch gute Idee mit eingebracht habe. Dann überreichte er Horst Baier den symbolischen Schlüssel, den dieser an Bürgermeister Reinhard Wilke weitergab.

Kreissportbundvorsitzender Winfried Beckmann meinte nur: „Toll, was hier gemeinsam geschaffen wurde.“ Er freue sich auf viel Leben in dieser neuen Sporthalle, in der auch die Nachbarvereine ihren Platz finden werden. Bevor dann die große Schar der Einweihungsgäste zu den kulinarischen Genüssen überging, zeigten Jugendliche des TV Kettenkamp, dass man in dieser lichtdurchfluteten neuen Halle auch Tennis spielen kann., dass man in dieser lichtdurchflutete