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Auf dem Hastruper Damm Bersenbrück: Radarfalle

Von Martin Schmitz | 21.09.2011, 15:32 Uhr

Eine Radarfalle soll das Rasen auf der Neuenkirchener Straße in Höhe Hastrups beenden.

Die Straße ist vielen auch als „Hastruper Damm“ bekannt, ein Zubringer zur Anschlussstelle Neuenkirchen-Vörden der Autobahn 1, der die Hastruper Siedlung umrundet und auf die Bundesstraße 214 mündet. Außerorts verläuft die gut ausgebaute Straße über lange Strecken schnurgerade. Wer also aus Richtung Neuenkirchen nach Bersenbrück hereinkommt, hat mitunter ganz schön Tempo drauf, vermuten viele Hastruper.

Zu Recht, so in der jüngsten Sitzung des Bersenbrücker Bauausschusses Bauamtsleiter Reinhold Heidemann: Messungen hätten den Verdacht bestätigt, Stadtrat und Stadtverwaltung sehen Handlungsbedarf. Infrage komme eine Verschwenkung der Fahrbahn mit Einbau einer Mittelinsel oder aber eine Radarfalle.

Die Radarfalle käme die Stadt deutlich günstiger. Sie könnte sie für etwa 100000 Euro bauen lassen und die Einnahmen aus den Verwarnungen überschneller Autofahrer komplett selbst einstreichen. Oder sie überlässt es dem Landkreis, die Falle aufzustellen, und beteiligt sich mit 30 Prozent. Wie auch immer: Die Radarfalle habe sich vielfach bewährt.

Ausschussmitglied Heike Trienen schlug vor, zwei Baumtore in die Straße einzubauen, die als Engstellen Autofahrer stoppen. Dürfte kaum funktionieren, entgegnet Heidemann. Die Straße ist Autobahnzubringer, deshalb darf die Fahrbahn eine Mindestbreite nicht unterschreiten.