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Alte Wirkungsstätte besucht Justizministerin Barbara Havliza in Bersenbrück

Von PM. | 12.06.2018, 18:07 Uhr

Barbara Havliza, niedersächsische Justizministerin, hat das Amtsgericht Bersenbrück besucht. Es war ein Wiedersehen in vertrauter Umgebung, denn die Ministerin hat als Direktorin selbst einmal das Gericht geleitet.

Ministerin Barbara Havliza habe sich in einem gemeinsamen Gespräch mit der Behörden- und Geschäftsleitung des Amtsgerichts sowie der örtlichen Richter- und Personalvertretung unter anderem über den baulichen Zustand des Gerichts informiert, heißt es in einer Pressemitteilung der Dienststelle. Das Gericht ist in einem alten Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Dabei sei auch der zunehmende Raumbedarf für die Mitarbeiter und die zu lagernden Akten ein Thema gewesen. Bei dem anschließenden Rundgang durch das Gericht besichtigte die Ministerin den im Dezember vergangenen Jahres eingerichteten Justizservice, eine zentrale Anlaufstelle für die Bürger, bei der sie Anträge stellen und Bescheinigungen abgeben können. „Der Justizservice ist ein gutes Beispiel dafür, wie man den Zugang zur Justiz für die Bürgerinnen und Bürger vereinfachen und besonders alltagsfreundlich gestalten kann“, wird die Justizministerin zitiert. Und weiter: „Die Umsetzung ist wirklich gut gelungen.“

Sicherheit für Bürger und Mitarbeiter

Ein anderes Thema sei außerdem die Sicherheit für Bürger und Mitarbeiter im Amtsgerichtsgebäude gewesen. Die Ministerin habe betonte, dass daran gearbeitet werde, die Sicherheit in den Gerichten kontinuierlich zu verbessern. „Jeder, der ein Gerichtsgebäude betritt, hat einen Anspruch darauf, sich sicher zu fühlen. Dabei ist es egal, ob jemand bei Gericht arbeitet oder ob Kläger, Zeuge oder Zuschauer ist“, so Barbara Havliza. Die Ministerin traf sodann mit Vertretern des Landkreises Osnabrück im neu errichteten Museum des Landkreises zusammen. Das Gericht und das Museum teilen sich seit jeher das alte Bersenbrücker Kloster. Besonderes Interesse fand dabei ein Bereich des Dachbodens, an dessen Wänden sich Namensinschriften aus dem 19. Jahrhundert befinden, und der deshalb als kulturhistorisch wertvoll eingestuft wird.