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Reisemobilclub unterweges Treffen mit 15 Wohnmobilen in Ankum

Von Sigrid Schüler | 06.08.2019, 12:59 Uhr

Der Reisemobilclub Osnabrück war am vergangenen Wochenende mit 15 Wohnmobilen zu Gast auf dem Wohnmobilstellplatz in Ankum an der Lindenstraße.

Die Reisenden, zu deren Club insgesamt 22 Wohnmobile zählen, treffen sich einmal im Monat auf einem Stellplatz. Jetzt in Ankum fand zugleich die Clubversammlung statt, bei der nicht nur ein lockerer Erfahrungsaustausch, sondern auch weitere Fahrten geplant werden, erklärt Jürgen Helgert, Sprecher der Gruppe.

Als besonderes Highlights für das Wochenende gab es ein Programm, bei dem die Teilnehmer die Gegend erkunden konnten. Die Wohnmobilisten besuchten die Artlandbrauerei in Nortrup und sie machten ihr „Artländer Bauern-Patent“. Und das sei ja auch das Ziel: Mehr über die Gegend zu erfahren, und gemeinsam etwas zu unternehmen, so Helgert.

Die Wohnmobilisten seien nicht zum ersten Mal in Ankum, so Helgert weiter. Der Ankumer Platz sei wirklich ausgezeichnet. Wasser und Strom können die Wohnmobilisten bei Bedarf bekommen und die Toiletten können abgesaugt werden. Dieser Service kostet Geld, kostenlos sind aber die Stellplätze selbst. Bis zu drei Tagen kann man hier mit dem Wohnmobil stehen.

Besonders schön finden die Clubmitglieder den überdachten Platz. In großer Runde können sie hier sitzen, auch bei Regen.

Die Mitglieder des Club kommen nicht nur aus dem Osnabrücker Land, sondern auch aus dem Raum Bremen und sogar aus München. Auch im Winter finden die Treffen statt, allerdings gebe es auch kleinere Gruppen, die sich gemeinsam auf größere Tour begeben, um einen Urlaub gemeinsam zu verbringen.

Der Club bestehe im kommenden Jahr 40 Jahre, so Helgert. Er ist Gründungsmitglied und sichtlich stolz darauf, dass die Wohnmobilisten eine Gemeinschaft sind, die seit so langer Zeit so gut funktioniert.

Joachim Bosse aus Ankum kümmert sich ehrenamtlich um Gäste, die auf dem Stellplatz Station machen. Er ist Ansprechpartner, erkundigt sich bei den Rastenden, ob alles funktioniert und gibt Tipps für Ausflüge in der Gegend.

Der Platz in Ankum sei jetzt seit drei Jahren in Betrieb, so Bosse. Und er scheint beliebt zu sein, denn nach seinen Aufzreichnungen haben allein in diesem Jahr bis Juli 500 bereits Wohnmobilübernachtungen dort stattgefunden.

Auch Ausländer machen gerne Rast ist in Ankum, berichtet er. Die Gäste kommen aus Schweden, Finnland, Norwegen, Belgien, Frankreich und aus Groß Britannien, aber die meisten Gäste, nämlich mit 143 Übernachtungen, seien aus den Niederlanden gekommen.