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Haus St. Marien Traditionelles Sommerfest im Belmer Altenheim

20.06.2016, 15:58 Uhr

Das Sommerfest der Pflegeeinrichtung St. Marien ist eigentlich ein Selbstläufer. Kulinarische Stationen trafen drinnen wir draußen auf Stände mit originellem Kunsthandwerk. Menschen begegneten sich, tauschten sich aus und lauschten altvertrauten Liedern.

In der Pflegeeinrichtung am Astruper Weg waren Sonntag einige eifrige Menschen auf den Beinen. Annette Schulte-Wilke (Sozialer Dienst) beschriftete für die Besucher eine Tafel vor dem Festsaal. Drinnen wie draußen boten ebenfalls altvertraute Aussteller originelles Kunsthandwerk an.

Originelles Kunsthandwerk drinnen wie draußen

Gleich links neben dem Eingang saß Magdalene Thiemann vor ihren individuell gefertigten Kreuzsticharbeiten. „Ich habe das als Kind schon gerne gemacht. Dann rückten eine Zeit lang Heirat, Beruf und Kinder in den Vordergrund. Heute habe ich wieder Zeit und sage: Je kniffeliger eine Arbeit, desto schöner“, sagte die Ausstellerin aus Hasbergen schmunzelnd.

Ein paar Schritte weiter bot Anna Stermann Handgetöpfertes und Handgefilztes an. Zudem verwandelte die Frau aus Recke handelsübliche Tetra-Packs im Handumdrehen in fröhlich gemusterte kleine Tragetaschen. Renate Twardon hatte an ihrem Stand passend zur Fußball-EM kleine schwarz-rot-goldene Wollsöckchen im Angebot.

„Das Sommerfest im Haus St. Marien gehört seit vielen Jahren einfach dazu, genau wie der Adventsmarkt“, unterstrich die Anbieterin aus Hesepe. Dem stimmte Standnachbarin Ingeborg Recker zu. Letztere war aus Wallenhorst mit einem scheinbar unendlichen Fundus aus selbstkreierten Grußkarten angereist.

Begegnungen und Austausch 

„Das Haus ist heute geöffnet für Begegnungen und Austausch. Es bietet die Gelegenheit gemeinsam mit den Bewohnern einen besonderen Tag zu erleben“, betonte Heimleiterin Renate Voßhardt. Auf dem weitläufigen Außengelände rührte derweil Orgelmann Otto Wrocklage aus Bramsche so manchen der 92 Bewohner mit altvertrauten Liedern zu Tränen.