Feierstunde Vehrter Dorfladen öffnet zum ersten Mal die Türen

Von Katja Steinkamp



Belm. Am Freitag eröffnete der Dorfladen in Vehrte zum ersten Mal seine Türen. Der Verein lud zu einer Feierstunde ein.

An die ehemalige Sparkassenfiliale erinnert nichts mehr. Der helle Raum erstrahlt in einem frischen Anstrich. Noch sind die Gänge leer im neuen Vehrter Dorfladen. Aber schon bald werden die ersten Kunden hier ihren Einkaufswagen durchschieben.

Feierstunde trotz Regens

Trotz des regenerischen Wetters fanden am Freitag viele Besucher den Weg zur Eröffnung des Dorfladens in Vehrte. Belms Bürgermeister Viktor Hermeler, Landrat Michael Lübbersmann sowie Vertreter der Sparkasse Osnabrück, der Gemeinde und der Kirche sprachen anerkennende Worte zu dem Herzensprojekt. „Es wurde viel Engagement und Durchhaltevermögen bewiesen“, sagte Lübbersmann. Er wünsche dem Dorfladen viel Erfolg und hoffe auf viele Stammkunden. Bürgermeister Hermeler freue sich, dass die Nahversorgung in Vehrte wieder belebt worden sei. „Das hier ist eine sehr gute Sache. Nun liegt es in der Hand jedes Einzelnen, dass der Laden bestehen bleibt.“ Ruth Jarecki vom Kirchenvorstand der Johanniskirchengemeinde Vehrte betonte: „Heute ist ein guter Tag für Vehrte. Wir haben das Ziel aller Anstrengungen erreicht.“ Weiterhin sagte sie, dass der Dorfladen für alle da sei und jeder dort einkaufen könne.

Wünsche für die Zukunft

Inge Drachenberg und Marktleiterin Marion Küthe sind erleichtert. Es sei anstrengend gewesen, aber die Mühe habe sich gelohnt. „Ich hoffe, dass der Dorfladen lange bestehen wird. Es gibt dem Dorf seine Identität zurück“, sagte Drachenberg. Ein Dorf ohne Laden sei wie ein Dorf ohne Kirche. Es gehöre einfach dazu, sagte sie. Das Lebensmittelgeschäft vergleicht die Vorstandsvorsitzende des Vereins mit einem Tante-Emma-Laden. „Aber wir sind noch viel mehr.“ Ein Bistro lädt die Besucher ein, nicht nur Einkaufen zu gehen. „Hier soll ein Treffpunkt entstehen“, sagte Küthe. Rund 1700 Artikel und regionale Produkte werden den Dorfladen in Zukunft schmücken. „Die Nahversorgung der Vehrter soll gesichert sein“, wünschte sich Küthe. Nun läge es an den Dorfbewohnern, ob sich der Laden halte.

Das Team um Marion Küthe wird etwa 70 Stunden die Woche für die Kunden da sein. Montags bis freitags wird von 7 bis 18.30 Uhr geöffnet sein. Samstags ist der Laden von 7 bis 13 Uhr und sonntags von 8 bis 11 Uhr offen.


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