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Verkehrsthemen im Fokus Belmer diskutieren über Verkehr

Von Claudia Sarrazin


Belm. Verkehrsthemen standen im Mittelpunkt der Einwohnerversammlung der Gemeinde Belm im Gasthaus Lecon am Mittwochabend.

Über die Umstellung von Erdgas L (Low CalorificCalorific Gas) auf Erdgas H (High CalorificCalorific Gas) berichtete Eckhard Stumpe, Netzbetriebsleiter bei der Westnetz für die Region Osnabrück. Seine Präsentation soll auf der Gemeindehompage veöffentlicht werden.

Stand der Dinge bei der B51

Dann ging es um den Bau der neuen B51. Frank Engelmann, stellvertretender Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr im Geschäftsbereich Osnabrück, zog das Fazit: „Ich gehe heute noch davon aus, dass wir bis Ende 2019 damit fertig sind.“ Und Bürgermeister Viktor Hermeler fasste zusammen: „Bevor es dann besser wird, muss klar sein, dass es noch Behinderungen geben wird.“

Fragestunde eröffnet

Der Bereich B51 blieb auch danach Thema: Einer der rund 40 anwesenden Belmer beschwerte sich, dass die Hasterstraße jetzt schon „eine Wellenstraße“ sei. Ein anderer Anwohner hatte gehört: „Das ist noch nicht die endgültige Decke drauf.“ Engelmann nahm beide Hinweise mit.

Radschnellweg

Einer Belmerin missfiel, wie der Radweg in der Hasterstraße die Auffahrt zur B51 kreuzen soll: „Warum gibt es da den Schlenker?“ Engelmann erklärte: „Man kreuzt immer im rechten Winkel, und sie sind als Radfahrer wartepflichtig.“ Was die weitere Planung des Radschnellweges anging, berichtete der Belmer Bauamtschef Uwe Harbig zudem, dass beispielsweise die Frage der Zubringer noch untersucht werden würde.

Der Wunsch nach Kreisel

Als nächstes musste Engelmann dem Wunsch nach Kreisverkehren an den Auffahrten zur B51 eine Absage erteilen: „Bei Zubringern einer stark befahrenen Bundesstraße sind keine Kreisel erlaubt.“ Überlegungen, einen Kreisverkehr zu bauen, gäbe es lediglich an der Marktkauf-Kreuzung fügte Harbig hinzu.

Unterhaltung von Straßen

Außerdem war die Ringstraße ein Thema, auf das verschiedene Anwohner gleich mehrfach zurückkamen. Dabei ging es vor allem um Straßenschäden und 40-Tonner Lkw, die dort nach Meinung der Anwohner nichts zu suchen hätten. „Wir wissen, dass die Ringstraße als Ausweichstrecke genutzt wird“, so Hermeler, doch dies würde sich mit der neuen B51 künftig ändern. Außerdem stehe die Ringstraße im Belmer Straßenausbauprogramm. Wünschen nach baldigen Reparaturarbeiten entgegnete Hermler: „Wir haben enorm viel Straßenflächen und geben pro Jahr über 400000 Euro für den Straßenunterhalt aus. Die Straße wird gemacht, wenn sie dran ist.“

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