Kultursommer in Belm Zur Musik von Cover Connection wurde der Marktring zur Tanzfläche


Belm. Beim Auftritt der Osnabrücker Band Cover Connection herrschte auf dem Belmer Kultursommer nicht nur gute Stimmung. Eine Reihe der rund 350 Zuhörer nutzte auch die Gelegenheit zum Tanzen. Bei anderen wippten zumindest die Füße im Takt oder nickten die Köpfe zur Musik.

Die vorab angekündigten „Mitwipp-Songs“ und Klassiker im handgemachten Sound der Band Cover Connection sorgten am Freitag auf dem Marktring in Belm für gute Stimmung. Und während die Zuhörer zunächst begeistert mitwippten, zeigten sich die Musiker Tony Fleer (Bass), Gerd Eveslage und Jürgen Birkemeyer (beide Gitarre), Keyboarder Winni Pagenkämper und Diddi Schmitz am Schlagzeug ihrerseits vom Publikum beeindruckt: „Das ist hier Kult, dass die Leute schon um 18 Uhr Lust auf Party haben. Andere müssen da noch arbeiten“, bemerkte Schmitz, dem der Auftritt auch deshalb Spaß machte, weil der Platz „klein und kompakt ist, und man nahe am Publikum ist“.

Der Musik-Mix stimmt

Cover Connection spielte traditionellen Südstaaten-Bluesrock über Rockklassiker sowie Country- und Western bis hin zu eingängigen Popsongs. Darunter waren Stücke von Johnny Cash und den Blues Brothers, aber auch welche von Eric Clapton und Status Quo. Das kam gut an. Die Belmerin Bärbel Brinkwerth hatte sich eigentlich schon längst von Bekannten verabschiedet, stand dann aber noch vor der Bühne, schoss Erinnerungsfotos und forderte vor der Pause eine Zugabe.

Sie hatten ihre Tanzschuhe an

Ebenso wie Anke Kröger gehörte Brinkwerth zu den ersten, die auf der zunächst noch recht leeren Fläche direkt vor der Bühne tanzten. „Es war so ein Insider in unserer Whats-App-Gruppe, dass hier nie jemand tanzt. Da habe ich gesagt, ich bin nicht feige und mutig genug“, so Kröger zwischen zwei Songs. Nach und nach füllte sich die Tanzfläche. Und spätestens bei „Sweet Home Alabama“ bewegten sich auch die ersten Paartänzer am Rand der „Tanzfläche“. Zu den wenigen Kindern, die tanzten gehörten Juliana (13) und Lara (8). Die jungen Belmerinnen waren nicht zum ersten Mal beim Kultursommer: „Uns gefällt alles“, lautete ihr Fazit in einer Tanzpause.

Arbeiten auf dem Kultursommer

Nicht zum Vergnügen war Isabel Schulze auf dem Kultursommer. Sie arbeitet im sechsten oder siebten Kultursommer-Jahr im Bierwagen von Klenke Getränke: „Hier ist es familiärer als woanders, das ist ganz schön“, resümierte Schulze, die wusste: „Die meisten bestellen ganz klassisch Bier, je nach Abend ist das Dunkle auch mal besonders beliebt.“ Am Stand nebenan, bei der „Bodega Belmar“, des Forums Belmer Unternehmen (FBU) war der mallorquinische Weißwein besonders beliebt. Das hatte auch schon Christoph Meyer festgestellt. Er war als ehrenamtlicher Helfer von den FBU-Mitgliedern Heike und Holger Stropp für diesen Abend engagiert worden. „Als Gast kenne ich den Kultursommer schon“, berichtete Meyer und fügte hinzu: „Ich bin hier, weil es mir Spaß macht, und in Belm immer nette Leute beim Kultursommer sind.“

In der Region verankert

Allerdings sind längst nicht mehr die meisten Besucher Belmer: Auch wenn viele Belmer zu den Stammgästen des Kultursommers zählen, dieser ist inzwischen zu einer festen Größe in der Region geworden. Krögers Freunde beispielsweise berichteten: „Donnerstags sind wir immer in Bramsche, freitags in Belm beim Kultursommer.“


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