NOZ-Maibaum-Wettbewerb Belmer Feuerwehr stellt zwei Maibäume auf

Gemeindebrandmeister Lars von Doom sowie Rolf Fangmeier, Wolfgang Piel, Thomas Dieckmann und Johannes Osterhues von der Freiwilligen Feuerwehr Belm. Foto: Claudia SarrazinGemeindebrandmeister Lars von Doom sowie Rolf Fangmeier, Wolfgang Piel, Thomas Dieckmann und Johannes Osterhues von der Freiwilligen Feuerwehr Belm. Foto: Claudia Sarrazin

Belm. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Freiwillige Feuerwehr in Belm gut vorbereitet, was das Aufstellen ihrer Maibäume angeht. Außerdem freuen sich die Feuerwehrmänner schon auf die Party des Maibaum-Wettbewerbs der NOZ im Alando.

Das Aufstellen der Maibäume ist in Belm bei der Freiwilligen Feuerwehr die Sache der Altersabteilung. Rolf Fangmeier, Wolfgang Piel, Thomas Dieckmann, Johannes Osterhues und ihre Kollegen haben diesbezüglich viel Erfahrung und gehen planvoll an die Sache ran: Alle Utensilien für den Maibaum sind ebenso wie die anderen Materialien der Feuerwehr ordentlich und dennoch griffbereit verstaut: Die großen Kränze für den Maibaum an der Feuerwache hängen in der Feuerwehrhalle an der Wand. Und ein maßgefertigtes Holzkästchen beinhaltet die Besonderheit des Maibaums der Freiwilligen Feuerwehr Belm: „Feuerwehrwagen. „Die entsprechen allerdings nicht mehr dem heutigen Fahrzeugpark“, erklärte Fangmeier.

Die sechs natürlich selbst gefertigten Feuerwehrwagen werden auch dieses Jahr wieder den großen Maibaum zieren, der am kommenden Donnerstag, 27. April, in der Hofeinfahrt der Freiwilligen Feuerwehr in der Waterloostraße aufgestellt wird. Die Stange des Maibaums bauen die Feuerwehrmänner stets eigenhändig auf. Bei den großen Kränzen mit Bändern in den Feuerwehrfarben Rot und Blau greifen die Feuerwehrleute aus Belm jedoch auf ihre Drehleiter zurück – ein Hilfsmittel, das bestimmt auch andere Maibaum-Teams gebrauchen könnten.

Die Drehleiter kommt bei der Freiwilligen Feuerwehr in Belm jedes Jahr sogar gleich zweimal beim Maibaum-Aufstellen zum Einsatz: Neben dem Maibaum an der Waterloostraße stellen die Männer von der Feuerwehr traditionell auch einen Maibaum als Dank an die Familie Schawe auf: „Erst haben wir immer eine Birke aufgestellt, dort, wo heute die Apotheke an der Lindenstraße ist“, erinnerte sich Piel, und Osterhues erklärte: „Schawes haben es uns früher immer ermöglicht, das Zelt für unser Feuerwehrfest auf ihrer Wiese aufzubauen. Der Maibaum ist unser Dank dafür, das ist eine schöne Tradition.“

Und während das Aufstellen des Maibaums am heutigen Feuerwehrhaus ein Arbeitseinsatz und stets schnell erledigt sei, werde es beim zweiten Teil an der Lindenstraße auch noch „gemütlich“. Noch mehr gefeiert wird dann beim Feuerwehrfest in Belm und der Maibaum-Party der NOZ im Alando.


Der Wettbewerb

Welcher Maibaum der schönste ist, das entscheiden die Leser der Neue OZ und eine Jury: Alle gemeldeten Maibäume werden fotografiert und können anschließend von den Lesern im Internet auf www.noz.de bewertet werden. Die so gewählten Favoriten kommen in die Endausscheidung. Hier ermittelt die Jury dann in einer Abschlussbewertung die Siegerteams. Dabei gibt es zwei Kategorien: Maibäume bis acht Meter Höhe und Maibäume, die höher als acht Meter sind. Neben der Höhe spielen für die Bewertung auch die Beschaffenheit des Stamms, die Anzahl sowie der Durchmesser und die Beschaffenheit der Schmuckkränze, eine mögliche Dekoration oder Extras wie Zunftplaketten und der optische Gesamteindruck eine Rolle. Neu ist in diesem Jahr, dass die Teams mit eigenen Fotos das Schmücken und Aufstellen Baumes dokumentieren und entsprechende Bilder zwischen dem 24. April und 1. Mai auf noz.de/maibaum hochladen können.

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