In der Trauer verbunden Ökumenisches Trauercafé in Belm eröffnet am 27. April

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Das Team des Trauercafés bietet einmal im Monat den Austausch in schwieriger Lebenssituation an (von links):Ingeborg Mechnig, Monika Zumstrull, Lieselotte Hackmann, Edith Gersie, Elisabeth Mönter, Margret Piel, außerdem Andreas Hartelt und Arne Schipper. Foto: Bärbel Recker-Preuin

            
 Das Team des Trauercafés bietet einmal im Monat den Austausch in schwieriger Lebenssituation an (von links):Ingeborg Mechnig, Monika Zumstrull, Lieselotte Hackmann, Edith Gersie, Elisabeth Mönter, Margret Piel, außerdem Andreas Hartelt und Arne Schipper. Foto: Bärbel Recker-Preuin  

Belm. Wenn ein nahestehender Mensch stirbt, gerät das Leben der Angehörigen aus den Fugen. Das Verständnis anderer Menschen, die ähnliche Situationen durchleben, kann in ein Leben mit Perspektiven zurückführen. Im neuen Ökumenischen Trauercafé Belm soll für diese Begegnungen ab dem 27. April Raum geboten werden.

„Nach dem Schock des Todesfalls kommt zunächst das Organisatorische, danach die Trauer“, berichtet Andreas Hartelt, Diakon der katholischen Kirchengemeinde. Auch Arne Schipper, Pastor der evangelischen Kirchengemeinde, weiß aus der Erfahrung vieler Trauerbegleitungen, dass trauernde Menschen über ihr Leid sprechen wollen. „Wir möchten eine Atmosphäre, in der sich Menschen öffnen können“, so Arne Schipper. Somit war die Idee zur Gründung eines ökumenischen Trauercafés geboren, in dem sich Menschen ungezwungen und im geschützten Rahmen mit Menschen in gleicher Lebensphase treffen können und hier die Möglichkeit haben, zu sprechen, zuzuhören und sich auszutauschen. Unterstützung bei der Umsetzung eines Trauercafés erhielten Arne Schipper und Andreas Hartelt bei Ehrenamtlichen ihrer Gemeinden (Weiterlesen: Belmer Trauerland startet neues Angebot ).

Ehrenamtliche laden ein

„Man schaut nur noch auf die Wände und weiß, dass sich das ändern muss“, berichtet Inge Mechnig aus eigener Erfahrung. Die Belmerin schloss sich mit Monika Zumstrull, Elisabeth Mönter, Edith Gersie, Margret Piel und Lieselotte Hackmann dem Trauercafé-Team an. Die Café-Runden werden sich nach und nach entwickeln, so wie es für die Menschen am besten ist (Weiterlesen: Bericht über langen Trauerweg in Belm ).

Keine Gesprächsvorgaben

Es gibt keine Gesprächsvorgaben, kein Programm, aber die Möglichkeiten mit Menschen zusammenzukommen, berichtet das Team, das künftig alle Interessierten zu Kaffee, Tee und Gebäck einmal im Monat einlädt. Das erste Treffen findet statt am Mittwoch, 27. April um 15 Uhr im Pfarrheim, Lindenstr. 67. 

Das Ökumenische Trauercafè ist an jedem vierten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr im Pfarrheim geöffnet. Ansprechpartner sind Pastor Arne Schipper, Tel. 05406/882663 und Diakon Andreas Hartelt, Tel. 05406/ 806340. Informationen liegen in den kirchlichen Einrichtungen und Belmer Geschäften aus. (Weiterlesen: Zum Ortsportal )


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