Umleitung ab dem 11. April Autos fahren bald über neuen B51-Abschnitt in Belm

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Anfang der Woche waren etliche Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens Bunte mit einem Großaufgebot an Walzen im Bereich der neuen Brückenhälfte an der Nordstraße unterwegs. Ab dem 11. April werden dort Autos bereits fahren. Foto: Jörn MartensAnfang der Woche waren etliche Mitarbeiter des Tiefbauunternehmens Bunte mit einem Großaufgebot an Walzen im Bereich der neuen Brückenhälfte an der Nordstraße unterwegs. Ab dem 11. April werden dort Autos bereits fahren. Foto: Jörn Martens

Belm. Ab dem 11. April werden Autofahrer auf dem Weg von der A33 nach Belm durch den Fels des Schinkelbergs fahren. Dann wird der Verkehr auf die neue Fahrbahn verlegt, deren Bau den Mitarbeitern und Geräten der Papenburger Firma Bunte einiges abgefordert hat.

Es ist der erste Abschnitt der neuen B51, der zumindest zur Hälfte in Betrieb genommen wird. Eine 14 Meter tiefe Schneise mussten die Bunte-Tiefbauer mit ihren Maschinen in den Hang des Schinkelbergs graben. Von hier aus wird einmal die verlängerte A33 unter der Bremer Straße (alte B51) hindurchgeführt.

Südumfahrung ab 20. Mai in Betrieb

Damit die dafür erforderliche Brücke gebaut werden kann, erstellt die Papenburger Firma Bunte eine provisorische Südumfahrung (von Osnabrück über die Bremer Straße kommend auf der rechten Seite), die ab dem 20. Mai rund anderthalb Jahre lang in Betrieb sein wird. Und damit diese fertiggestellt werden kann, dürfen Autofahrer in Richtung Belm, Ostercappeln und Bohmte dann ab Montag, 11. April, erstmals die Felswände der Schneise bestaunen.

Kein Abbiegen nach Osnabrück möglich

Auf der Bremer Straße geht es dann fürs Erste weiter wie gewohnt und noch nicht auf der Südumfahrung. Ein Abbiegen vom Autobahnzubringer nach links Richtung Osnabrück wird allerdings nicht möglich sein. Die Autofahrer, die in die Stadt fahren wollen, werden auf der A33 schon ab Lüstringen umgeleitet. Der A33-Verkehr Richtung Bielefeld wird zunächst weiterrollen wie gewohnt. Ab dem 18. April und in den kommenden Wochen folgen aber weitere Verkehrsumlegungen, kündigt Frank Engelmann von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an. (Weiterlesen: Im Sommer wird in Belm zeitgleich an acht Brücken gebaut)

Schweres Gerät

Der felsige Untergrund am Hang des Schinkelbergs war eine Belastungsprobe für Mensch und Maschine. Um den Boden abtragen zu können, musste die Firma Bunte einen Spezialbagger mit Reißzahn ankarren, von dem es laut Bauleiter Tom Zander nur zehn in Deutschland gibt. „Dieser Bagger ist an seine Grenzen gestoßen“, sagt Zander. „Der Reißzahn ist an Stellen gerissen, wo man es nie gedacht hätte.“ Irgendwie haben sie es geschafft, ohne zu sprengen.

Sprengen nötig?

Aber für die Baugrube, die für den Brückenbau an der Bremer Straße nötig ist, müssen sie noch tiefer in den Untergrund. „Das Thema Sprengen ist für den Bereich der Baugrube noch nicht abgeschlossen“, sagt Zander. Darüber würden seine Firma und die Landesbehörde noch diskutieren.

Weitere Berichte zum Bau der neuen B51 und zur A33-Nord auf unserer Themenseite


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