Gesundheit und gewaltfreie Erziehung Grundschule Vehrte gestaltet Tag zum Thema Kinderrechte

Meine Nachrichten

Um das Thema Belm Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Nicole Siekiera und Johanna-Maria Weglage, Doris Fritz, stellvertretende Belmer Bürgermeisterin und Hanno Kösters, kommissarischer Schulleiter der Grundschule Vehrte, begannen die Schüler der vierten Klassen den Projekttag zum Thema Kinderrechte. Foto: Johanna KollorzGemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Nicole Siekiera und Johanna-Maria Weglage, Doris Fritz, stellvertretende Belmer Bürgermeisterin und Hanno Kösters, kommissarischer Schulleiter der Grundschule Vehrte, begannen die Schüler der vierten Klassen den Projekttag zum Thema Kinderrechte. Foto: Johanna Kollorz

Belm. „Ich hab immer Rechte“ lautet das Motto des bundesweiten Aktionstags der UN-Kinderrechtskonvention, an dem sich die beiden vierten Klassen der Grundschule Vehrte beteiligten. Zwar musste die ursprünglich für den Projekttag angedachte Schülerratssitzung mit Klassensprechern, Schulsozialpädagogin und Schulleitung aus terminlichen Gründen verschoben werden, dennoch näherten sich die Schüler in Kleingruppen dem spannenden und wichtigen Thema Kinderrechte.

Zum Auftakt des Projekttages der Grundschule Vehrte las Doris Fritz, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Belm, den Schülern der Klassen 4a und 4b aus dem zum Thema passenden Buch „Afrika, wie ist es da?“ vor. Gespannt lauschten die Viertklässler im Musikraum drei Kurzgeschichten: Der vom kleinen blauen Jungen, mit dem anfangs keiner spielen wollte, weil er anders aussieht als die anderen Kinder des Dorfes. Der von Sintaju, der alles daran setzt, zur Schule gehen zu dürfen und der vom tapferen kleinen Sosu, der, obwohl er nicht laufen kann, sein auf einer Sandbank liegendes Dorf vor Regen und Sturm bewahrt, in dem er rechtzeitig um Hilfe trommelt.

Bundesweiter Aktionstag

Schon im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages hatten sich die beiden vierten Klassen mit ihren Lehrerinnen Nicole Siekiera und Johanna-Maria Weglage im Rahmen des Sachunterrichts mit dem Thema Kinderrechte vertraut gemacht. „Wir haben ein Plakat besprochen, auf dem die zehn wichtigsten Kinderrechte stehen“, berichtete Hannah (9).

Lesen Sie hier alles über die Schulen in unserer Region.

Mit „Gleichheit“, „Gesundheit“ und „gewaltfreier Erziehung“ nennen ihre gleichaltrigen Mitschüler Dominik, Nujin und Kiara gleich drei davon beim Namen. Fynn (11), Moritz (9) und Louisa (10) fallen mit „Bildung“ und „Schutz vor Krieg und auf der Flucht“ zwei weitere, weltweite Kinderrechte ein. „Ich habe auf Kos schon einmal ganz viele Flüchtlingskinder gesehen, die in Zelten lebten. Das hat mich traurig gemacht, so ganz ohne Haus“, sagt Lilly (10). „In manchen Ländern werden die Mädchen nicht gleich behandelt“, fügt Jamila (9) hinzu.

Rechte der Kleinsten und Schwächsten

Am Aktionstag wird das bislang Erlernte in kleinen Arbeitsgruppen vertieft. Während manche Schüler schauen, wie es in bestimmten Ländern um die Rechte der Kleinsten und Schwächsten bestellt ist, wollen andere eine kinderrechtliche Szene in einem Kurzfilm nachspielen. Außerdem möchte die Schule, ähnlich wie bereits beim Adventsbasar für ein Schülerprojekt im Senegal, eine Spendenaktion für UNICEF auf die Beine stellen.

Kinderrechtskonvention

„Hier in Europa geht es uns eigentlich allen ganz gut!“, bringt Mariam (9) es treffend auf den Punkt, bevor es für die Schüler erst einmal in die Pause geht. Schließlich gehört auch „Freizeit“ zu den wichtigen Rechten, die in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschrieben stehen…


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN