Eine Lkw-Ladung Spaß Zeltlager der katholischen Jugend Icker beginnt

Von Bärbel Recker-Preuin

Die Jugend Icker packt ein für das Zeltlager im Sauerland. Mehr als hundert Teilnehmer und 34 Gruppenleiter fahren mit. Foto: Bärbel Recker-PreuinDie Jugend Icker packt ein für das Zeltlager im Sauerland. Mehr als hundert Teilnehmer und 34 Gruppenleiter fahren mit. Foto: Bärbel Recker-Preuin

Belm. Damit mehr als hundert Kinder und Jugendliche in Braunshausen im Sauerland ihre Ferien im Zeltlager genießen können, legten sich rund 30 Gruppenleiter und Helfer kräftig ins Zeug. Gepackt und bis unter das Dach verladen wurde ein Lkw samt Anhänger. Jedes Stück der tonnenschweren Ladung dient dazu, dass die „Piraten“ der katholischen Pfarrjugend Icker und Vehrte ab Mittwoch zehn Tage lang mit viel Spaß über die Runden kommen.

Rund 30 Gruppenleiter und Helfer der Kirchengemeinde Icker trafen sich am Pfarrheim, wo der Lkw bereits wartete. Fünf Stunden später hatten alle ihr Feierabendgetränk wahrlich verdient. Lkw samt Anhänger waren voll bis unter das Dach. Überseekoffer, Dosenpfirsiche, Musikanlage, Leuchtmittel für den abendlichen Partyspaß – eben alles, was zu einem unbeschwerten Zeltlageraufenthalt von mehr als 130 jungen Menschen gehört, war verladen.

Zeltlager im Sauerland

Nach kurzer Nacht fuhr der Aufbautrupp am Wochenende Richtung Sauerland. Auf dem Lagerplatz in Braunshausen das Ganze rückwärts: 20 Großraumzelte aufbauen, Proviant lagern, Aktionen und Spiele vorbereiten, Bannermast für den Wimpel aufstellen – so nur einige Aufgaben für die Vorgruppe. Das Motto des Zeltlagers lässt viel Raum für Ideen. Es lautet „Piraten“. „Wenn die Kinder kommen, ist alles perfekt, der Lagerspaß kann gleich beginnen“, sagte Lagerleiter Julian Wessel. Der 22-Jährige aus Vehrte ist zum sechsten Mal als Gruppenleiter dabei, zuvor sechsmal als Teilnehmer. Wie für viele andere gehört für Julian Wessel das Zeltlager der katholischen Gemeinde Icker zum Sommer.

Große Resonanz seit vielen Jahren

Seit mehr als 30 Jahren fährt die Ickeraner Jugend mit jungen Leuten zwischen 10 und 15 Jahren zum Zelten und genießt ein ökumenisches Miteinander. „Wenn hundert Teilnehmer und fast vierzig Gruppenleiter und Helfer unterwegs sind, ist kaum noch jemand im kleinen Icker“, bewertet Gruppenleiterin Karina Glandorf schmunzelnd die große Resonanz.

Nach dem Reisesegen fahren die Teilnehmer am Mittwoch nach Braunshausen. Zehn Tage bleiben sie im Sauerland, die Gruppenleiter mindestens 14. Ist das gesamte Zeltlagerequipment wieder in Icker an Ort und Stelle, gönnt sich Julian Wessel und seine Mitstreiter einen Ausschlaftag.

Lkw steht unentgeltlich bereit

„Wir nehmen jeden mit, bei uns muss niemand zu Hause bleiben“, versichert der Lagerleiter. Dass der Zeltlagerspaß nicht an finanziellen Hürden scheitert, liegt an den vielen Ehrenamtlichen und an Menschen wie Erich Thunert. Er sorgt dafür, dass der Lkw vor dem Pfarrheim steht, der von der Verkehrsfachschule dann unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird.

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