Countrymusik umsonst und draußen Halbzeit des Kultursommers am Marktring in Belm

Von Claudia Sarrazin


Belm. Bei schönen Sommerwetter kamen wieder rund 500 Besucher zum Kultursommer nach Belm. Die Veranstaltung auf dem Marktring hatte, wie Dirk Meyer von der Gemeinde Belm feststellte, „Halbzeit.“ Und da mit Southern Streamline eine Country Band auf der Bühne stand, waren auch eine Reihe von Linedancern gekommen.

Gute Stimmung herrschte auf dem Marktring in Belm. Für die passende Musik an diesem lauen Sommerabend sorgten Markus Hülsmeier (Rhythmusgitarre und Gesang), Frank Michael Blässe (Bassgitarre und Gesang), Steven (Stephan) Hesel (Leadgitarre und Gesang) , Martin Lutze (Gitarre und Gesang) und Christian Kirsch (Schlagzeug und Gesang) von der Band Southern Streamline. Das Repertoire der Band, die schon seit vielen Jahren auf der Osnabrücker Maiwoche spielt, umfasst viele Facetten der Countrymusik: Von traditionell bis modern, von Western-Swing bis Country-Rock. Somit war für jeden Geschmack etwas dabei. Das zeigte sich auch daran, dass der Platz vor der Bühne nicht nur zum Tanzen genutzt wurde, es wurde dort sogar auch manchmal eng. Während einige Paare und Einzeltänzer sich eher am Rand der Fläche zur Musik bewegten, nutzten die angereisten Linedancer den Platz in der Mitte aus, um sich aufzustellen. Gekommen waren unter anderem Tänzer von den „Line Dance Freunden Lotte“, den „Burining Boots“ und „7 City Rebels“. 

Gut gelanute Lindedancer

„Rose Garden, mein Lieblingsstück haben sie heute noch nicht gespielt“, erklärte Dagmar Wowra, die dennoch sichtlich gut gelaunt mittanzte und darüber hinaus erklärte: „Der Kultursommer ist gut.“ Und Angelika Hippe erklärte: „Wir haben heute schon viel getanzt, wenn Southern Streamline in der Nähe spielt, fahren wir immer hin.“ Und weil die Tänzer das Repertoire der Band kannten, mussten sie bei den meisten Songs nicht lange überlegen, welche Schrittkombinationen wohl passen würden. 

Zufriedene Band

Während die Linedancer in den vergangenen Jahren schon zu verschiedenen Countrybands auf dem Marktplatz getanzt hatte, spielten Southern Streamline zum ersten Mal beim Kultursommer. „Die Stimmung ist echt gut, und das Wetter auch“, stellte Kirsch in einer Musikpause fest, und fügte hinzu: „Es gefällt mir super, ich war letzten Freitag auch schon mal hier und habe mir das Ganze angeschaut.“ 

Positives Halbzeitfazit

Auch Dirk Meyer von der Gemeinde zog ein positives Fazit: „Wir haben jetzt Halbzeit beim Kultursommer: Die Abende waren vom Wetter her super und auch alle sehr gut besucht.“ Natürlich spielten die Musik und Bekanntheit der Bands auch immer eine Rolle. Doch gerade die ältere Generation nutze die Gelegenheit, bei guten Wetter auf ein Bier und eine Wurst zum Marktring zu kommen. „Vor vier bis fünf Jahren hatten wir im Schnitt rund 250 Leute pro Abend hier, mal waren es auch 600 , mal nur 20 oder 150“, berichtete Meyer und erklärte: „Dieses Jahr liegt der Besucherschnitt mindestens bei 350 Leuten.“ Und erfreulicherweise sei auch die Zahl der auswärtigen Gäste recht hoch. 

Die evangelische Gemeinde betreute den FBU-Stand 

Zufrieden waren auch die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Vehrte, die den Dienst am Tappas- und Weinstand des Forums Belmer Unternehmer (FBU) übernommen hatten: Sigrid Dieckmann, Christel Kovermann, Rabea Wulbusch und Michaela Tüke lobten die gute Vorbereitung des FBUs und der Gemeinde. Außerdem hatten sie festgestellt: Weißwein verkaufte sich am besten, Sekt am schlechtesten. Wie andere ehrenamtliche Gruppen auch, die den FBU-Standdienst beim Kultursommer übernahmen, durften die Vehrter den Erlös zum Schluss behalten.