Perfektes Kultursommer-Wetter The Beat locken 600 Zuschauer an den Marktring in Belm

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Belm. Am Freitag war das perfekte Wetter für ein Open-Air-Konzert: Sonnig und weder zu warm noch zu kalt. Außerdem spielten „The Beat“ am Marktring in Belm, und die Band ist nicht nur bei den Belmern besonders beliebt. Daher war vor der Bühne ordentlich etwas los, rund 600 Besucher kamen zum Kultursommer-Konzert.

Wer etwas später zum Kultursommer kam, hörte schon von Weitem die Musik und sah dann: erst einmal nur Menschen. Rund 600 Besucher waren nicht nur aus Belm zum Marktring gekommen. Dennoch war überall noch genügend Platz zum Stehen und auch an den Getränke- und Essständen wurden die Schlangen der anstehenden Musikfreunde schnell abgearbeitet.

Viele Stammgäste kamen an den Marktring

Wie am Abend zuvor bei „Lecons Musikabend“ versprochen, waren auch Uschi und Fritz Wallenhorst wieder mit Freunden und Bekannten zum Kultursommer-Konzert gekommen. Dank Rita und Wilfried Düttmann hatten sie auch noch Sitzplätze ergattert: „Wir waren schon kurz vor 18 Uhr hier, doch überall saßen schon die Ersten an den Tischen“, berichtete Rita Düttmann, und Fritz Wallenhorst ergänzte: „Wir waren um 18.15 Uhr hier und hätten keinen Platz bekommen, wenn die anderen uns nichts freigehalten hätten.“ Offensichtlich teilten viele Rita Düttmanns Meinung: „The Beat ist einfach Pflicht!“ Darüber hinaus sei die Atmosphäre super. „Stimmt, besser gehts nicht“, fand auch Uschi Wallenhorst.

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Tanz vor der Bühne

Beim Blick in die Runde fiel auf, dass diesmal besonders viele Familien mit Kindern zum Kultursommer-Konzert gekommen waren. Diese tobten herum, schauten fasziniert den Musikern zu und tanzten vor der Bühne. Dort blieben sie jedoch nicht lange alleine. Auch ein paar Oldie- und Beatfans rockten vor der Bühne in der Abendsonne mit. Und eine Tänzerin verriet: Sie sei gekommen, weil die Band „super-gute Rockmusik“ spiele, das höre man selten in der Gegend. Vor allem wegen der Musik waren auch Jetta und Martin Gehrs gekommen. Sonja Acuna-Schmidt nannte noch zwei andere Gründe für ihr Kommen: „Das schöne Wetter und Freunde treffen.“ Viele weitere Bissendorfer und Bekannte hatte auch Dirk Göcke aus Bissendorf bereits getroffen. Nicht nur deshalb erklärte er: „Mir gefällt es hervorragend!“

Belmer Unternehmer bekommen Unterstützung.

Werner Börger, der am Wein- und Tapas-Stand des „Forums Belmer Unternehmen“ (FBU) Dienst hatte, berichtete kurz darauf: „Heute Abend brummt der Laden, aber für The Beat ist das ja auch schon fast ein Heimspiel .“ Damit spielte er auf die Tatsache an, dass die Band bis auf die ersten Male bei jedem Kultursommer auf der Belmer Bühne gespielt hat. Noch relativ neu hingegen ist das Engagement des FBU mit einem eigenen Stand beim Kultursommer: Die Unternehmer bieten im zweiten Jahr Wein und Tapas am Marktring an. „Und dieses Mal sind wir auch etwas breiter aufgestellt“, so Börger. Denn außer den Mitgliedern des FBU würden unter anderem auch Mitglieder der Kolpingsfamilie und der evangelischen Gemeinde jeweils an einem Abend den Standdienst übernehmen. „Und was bei den Tapas als Erlös übrig bleibt, können sie behalten“, fügte Börger hinzu. Der Überschuss der anderen Abende werde wie im vergangenen Jahr in den „Charity-Topf“ des FBU wandern.

Glückliche Musiker

Nicht nur die Besucher des Kultursommers waren am Freitag gut zufrieden, auch die Band war guter Dinge: „Hier sind die Leute einfach nett und freundlich zu uns“, stellte der Gitarrist und Keyboarder von The Beat, Ralf Schlüwe, fest und fügte hinzu: „Außerdem ist das Wetter fast egal, hier ist es immer voll.“ Am Publikum gefiel dem Musiker, der gemeinsam mit Ulli Pohlmann (Schlagzeug), Walter Mundt (Bass) und Wolfgang Rappold (Gitrarre) auf der Bühne stand: „Hier sind Leute, die die 60er- und 70-er noch wirklich leben und honorieren, dass wir diese Form der Musik machen und wirklich alles live spielen.“ Daher sei es immer „ein Glücksgefühl“ für ihn, beim Kultursommer auf der Bühne zu stehen. Zudem lobte der Musiker, das breit gefächerte Musikprogramm des Kultursommers in Belm. „Leider wird nicht alles so angenommen“, so Schlüwe, bevor er hinzufügte: „Aber ich finde es gut, dass die das trotzdem durchziehen.“


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