Willkommen für 43 Fünftklässler Einschulung an der Belmer Johannes-Vincke-Schule

Von Claudia Sarrazin


Belm. Für 43 Schüler der Johannes-Vincke-Oberschule in Belm war Freitag ein spannender Tag: Sie wurden als Fünftklässler in der „Jovis“ begrüßt. In ihrer Ansprache zur Einschulung betonte Schulleiterin Ute Haehnel: „Die 43 Schüler kommen nicht nur aus Belm.“ Einige der Fünftklässler würden beispielsweise auch aus Osnabrück kommen.

Davon abgesehen, könne sie sich noch sehr gut an die Fragen und Sorgen erinnern, die sie hatte, als ihre Kinder eingeschult wurden, fuhr Haehnel fort. Einige der Fragen, die sich die anwesenden Eltern wahrscheinlich gerade stellten, beantwortete die Schulleiterin im Anschluss direkt selbst: „Wir sind eine Ganztagsschule mit zwei verpflichtenden Nachmittagen geworden“, so Haehnel. Doch auch an den anderen Wochentagen böte die Johannes-Vincke-Schule viele Arbeitsgemeinschaften (AGs) sowie eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag an. „Wir haben eigentlich alles, was eine gute Schule braucht“, fügte sie hinzu. Dazu gehörten auch Streitschlichter, Schülerlotsen und eine „gut aufgestellte Berufsorientierung“.

Viele Schüler sprach wahrscheinlich der anschließend gezeigte kurze, humorvolle Filmausschnitt noch mehr an als die Rede ihrer neuen Direktorin. Darin ging es unter anderem um gute Wünsche und Tipps, die ein Teenager seinem jüngeren Bruder an dessen erstem Schultag an einer neuen Schule mitgibt.

Diesen Bruder hatten sich einige ältere Schüler der „Jovis“ zum Vorbild genommen. Sie wünschten den „Neuen“, dass sie an der Schule „Freunde finden“, „sich nicht ärgern lassen“, „an sich selbst glauben“ und „Spaß miteinander haben“ werden.

Um den Fünftklässlern den Start an ihrer neuen Schule besonders einfach zu machen, bekam außerdem jeder einen der Neuntklässler als Paten zugewiesen.

Diese überreichten den aufgeregten Neulingen als Willkommensgruß jeweils eine gebastelte Schultüte. Zu den Paten zählten unter anderen die beiden Neuntklässlerinnen Kim (14) und Lea (14). „Wenn unsere Patenschüler Fragen oder Probleme haben, können sie zu uns kommen, wir passen ein bisschen auf sie auf“, erklärte Kim ihre Aufgabe. Und Lea fügte hinzu: „Jeder Neuntklässler hat einen Patenschüler in der fünften Klasse.“ Die beiden kannten von „ihren Fünftklässlern“ bisher dato jedoch „nur die Namen“.