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Gospel-Workshop in Vehrte Muskeln lockern und einfach singen

Von Louisa Riepe

Warmsingen mit Chorleiterin Ellen Eilermann. Foto: LewandowskiWarmsingen mit Chorleiterin Ellen Eilermann. Foto: Lewandowski

Belm. Ursprünglich war Gospel die Musik der afroamerikanischen Sklaven, die sich in den munteren Gesang rund um das Thema Religion flüchteten. Dass Gospel auch in Deutschland mitreißt, davon überzeugten sich am Wochenende die Teilnehmer des ersten Gospelworkshops der Johanneskirche in Vehrte.

30 Sängerinnen und Sänger übten einen Tag lang mit Chorleiterin Ellen Eilermann. Weder Gesangserfahrung noch Notenkenntnis waren erforderlich, um an den Stücken in englischer, aber auch afrikanischer Sprache mitzuwirken.

Auch Gabi und Marina Prott waren mit dabei. Die Mutter singt schon länger im von Eilermann geleiteten Gospelchor, ihre 14-jährige Tochter Marina begleitete sie gerne zum Workshop. Die beiden interessierten sich besonders für die parallel stattfindende Einzelstimmbildung bei Gesangstherapeutin Stefanie Aurig. „Es gibt ein paar ganz simple Tricks, die aber ganz viel mit der Stimme machen“, so Aurig. Das fängt bei einem sicheren Stand an: „Wenn ihr euch fest verwurzelt, klingt eure Stimme gleich ganz anders.“

Dass guter Gesang mit dem ganzen Körper zusammenhängt, beherzigte auch Eilermann beim Warmsingen: „Ihr könnt das durch Schwingen eurer Arme unterstützen“, sagte sie, die Bewegung bringe dem Gesang eine ganz eigene Dynamik.