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Patchwork, Schmuck und selbstgenähte Teddys Hobby- und Kreativmarkt des DRK Vehrte

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Sabine Adams präsentierte eigentlich zusammen mit Karin Spellmeyer selbst genähte Teddys. Doch da sie seit Neuestem auch spinnt, hatte sie ihr Spinnrad mitgebracht und nutzte die Pausen zum Arbeiten. Foto: Egmont SeilerSabine Adams präsentierte eigentlich zusammen mit Karin Spellmeyer selbst genähte Teddys. Doch da sie seit Neuestem auch spinnt, hatte sie ihr Spinnrad mitgebracht und nutzte die Pausen zum Arbeiten. Foto: Egmont Seiler

Belm. Wer Selbstgemachtes mag, war am Sonntag in der Johannes-Vincke-Schule in Belm richtig: Der DRK-Ortsverein Vehrte hatte dort – wie jeden ersten Sonntag im November – einen Hobby- und Kreativmarkt organisiert.

„Wir haben vor sechs Jahren bei uns in Vehrte in einer Garage angefangen, heute sind rund 30 Verkaufsstände mit dabei“, freute sich Anja Brinkmann vom DRK-Ortsverein Vehrte über die Entwicklung des von ihr für den DRK organisierten Hobby- und Kreativmarkts. Hier konnten die Besucher unterschiedlichste selbst gemachte Produkte kaufen: von Patchworkdecken und Solitär-Spielen, die aus Baumscheiben bestanden, über gestrickte Armbänder und Holzarbeiten bis hin zu Taschen und Wachslaternen.

Irene und Walter Plogmann gehörten zu den Ausstellern und waren schon zum dritten Mal mit dabei. Ihr Angebot: Schmuck und Accessoires aus altem Besteck. Walter Plogmann verwandelt beispielsweise Löffelschilde zu Ohrringen oder ganze Mokkalöffel zu Ringen. Für ihn wichtig: „Das erste Leben des Schmucks soll noch erkennbar sein.“ Auch Sabine Adams und Karin Spellmeyer waren mit ihren selbst genähten Teddybären schon zum zweiten Mal auf dem Markt vertreten. „Jeder Bär ist ein handgenähtes Unikat, und wir arbeiten nur mit selbst entwickelten Schnitten“, so Spellmeyer. „Manche Stände sind jedes Mal hier“, ergänzte Brinkmann. Aber es gebe auch immer wieder ganz neue Sachen, diesmal beispielsweise von hinten beleuchtete Bilder. Und vor der Tür gab es erstmals eine Würstchenbude, in der die DRK-Mitglieder auch Suppe anboten. Dennoch füllte sich zur Kaffeezeit auch die Cafeteria, die traditionell bei keinem Hobby- und Kreativmarkt des Vehrter DRKs fehlen darf. Sie wies eine Besonderheit auf: Alle Kuchen waren selbst gemacht – und zwar von den Standbesitzern des Marktes. „Wir nehmen fünf Euro Standgebühr zugunsten des DRKs, und außerdem muss jeder Aussteller einen Kuchen mitbringen“, erläuterte Brinkmann das Konzept.


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