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Neue Optik für Fußgängerzone Belmer Marktring wird im August Baustelle

<em>Der Marktring in Belm </em>soll ein neues Gesicht bekommen. Foto: Gert Westdörp/ArchivDer Marktring in Belm soll ein neues Gesicht bekommen. Foto: Gert Westdörp/Archiv

Belm. Nach dem nächsten Kultursommer sollen die Bagger anrollen: Dann beginnt in Belm die Umsetzung des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Die Gemeinde hatte zu einem Bürgerforum eingeladen, um die Pläne für das Zentrum vorzustellen.

Feste oder mobile Bühne, Standort für ein Wasserspiel? An diesen Fragen entzündete sich zunächst eine Auseinandersetzung. Manfred Schawe und Harald Schulte vom Sanierungsbeirat fühlten sich von den politischen Vertretern übergangen. Sie plädierten aus Kostengründen für eine transportierbare Bühne statt eines festen Standorts auf dem Marktplatz, wie es der Rat entschieden hatte. Darüber hinaus ging es um die Frage, ob die Parteien ohne Rücksprache mit dem Gremium den Standort für ein Wasserspiel entschieden hätten. SPD-Fraktionschef Jochen Becker erläuterte, dass sich die Politik für eine feste Bühne als Gestaltungsmerkmal entschieden habe: „Sonst hat man einen nackten Platz.“ Der Erste Gemeinderat Viktor Hermeler verwies darauf, dass letztendlich die Politiker als gewählte Vertreter zu entscheiden hätten.

Am Ende erwies sich der Ärger als Sturm im Wasserglas. Denn mit der Bühne ist lediglich eine Aufpflasterung gemeint. Darüber hinaus ist bislang noch nicht geklärt, ob überhaupt ein Wasserspiel installiert wird. Hermeler versprach zudem, dass die Punkte bei der Sitzung des Sanierungsbeirats am kommenden Montag auf die Tagesordnung gesetzt würden.

Die Sanierung betrifft den Marktplatz, die Fußgängerzone sowie den Bereich rund um das Rathaus. Die Umsetzung soll direkt nach Abschluss des Kultursommers starten und im Falle der Fußgängerzone vor Weihnachten abgeschlossen sein, erläuterte Hermeler. Hier sind neue Pflasterung, Bäume und Beete vorgesehen. Auf dem Marktplatz wird der Brunnen entfernt und ebenfalls neu gepflastert. Dazu sollen Bäume gepflanzt werden, die so beschnitten werden, dass sie eine Art Dach ergeben.

Darüber hinaus will die Gemeinde seniorengerechtes Wohnen im Zentrum ermöglichen. Sie hat das Gebäude erworben, in dem eine Spielhalle und eine mittlerweile leer stehende Gaststätte untergebracht sind. Zu Ende Juli laufen die Mietverträge aus, im Folgemonat soll das Haus abgerissen werden. Im Anschluss könnte ein dreigeschossiges Gebäude entstehen, das Eigentums- und Mietwohnungen beherbergt.


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