Band 3 der Heimatgeschichten Kanonen in der Belmer Kirche und andere Kurzgeschichten

Von Dirk Meyer

Passendes Weihnachtsgeschenk für Alt-Belmer und neu Zugezogene: Autor und Ortschronist Ulrich Brinkmann (von links) präsentiert mit Li Brockhaus vom Redaktionsteam bei Bürgermeister Viktor Hermeler im Belmer Rathaus den dritten Band der „Geschichten aus dem Kirchspiel Belm“. Foto: Dirk Meyer/Gemeinde BelmPassendes Weihnachtsgeschenk für Alt-Belmer und neu Zugezogene: Autor und Ortschronist Ulrich Brinkmann (von links) präsentiert mit Li Brockhaus vom Redaktionsteam bei Bürgermeister Viktor Hermeler im Belmer Rathaus den dritten Band der „Geschichten aus dem Kirchspiel Belm“. Foto: Dirk Meyer/Gemeinde Belm

Belm. Vier Jahre sind seit Erscheinen des zweiten Bandes „Geschichten aus dem Kirchspiel Belm“ vergangen. Jetzt ist das dritte Büchlein von Gemeindearchivar Ulrich Brinkmann und seinen Mitherausgebern Li Brockhaus, Gerd Pape und Heinz Wilker auf dem Markt und noch pünktlich zum Weihnachtsfest erhältlich.

52 Kurzgeschichten hat das Team zusammengetragen, die, mal humorvoll, mal nachdenklich verfasst überwiegend aus der Zeit des „Dritten Reiches“ stammen.

„Es gibt reichlich Stoff aus dieser Zeit, den man aufschreiben kann. Viele Geschichten entstammen aus den Erzählungen von Belmer Zeitzeugen, die aber mittlerweile auch alle über 90 Jahre alt sind“, sagt der 1935 geborene Brinkmann. „Manches könnte man sicher ausführlicher beschreiben, aber dafür ist dieses Buch ja nicht gedacht“. Auch in den Sammlungen des Staatsarchivs in Osnabrück, Kirchenarchiven oder alten Schulchroniken wird der Hobbyhistoriker immer wieder fündig und bringt die Anekdoten zu Papier. 

Zu viele Kirschen mit Kernen gegessen

Wie den Bericht über „Die Kanonen in der Kirche zu Belm“, den er in der Schulchronik der evangelischen Schule von Belm entdeckte. Oder der „medizinische Text“ - als warnendes Beispiel für Eltern und Lehrer - über die Behandlung eines sechsjährigen Jungen, der zu viele Kirschen mit Kernen gegessen hatte aus dem „Osnabrückschen Anzeiger“ von 1843. 

„Die Geschichten werden gerne gelesen und es gab immer wieder Nachfragen, wann denn ein neues Buch herausgegeben wird“, weiß Brinkmann. 

In Erinnerungen schwelgen

Auch Bürgermeister Viktor Hermeler freut sich über den neuen Band. „Ich fand Buch 1 und 2 schon richtig gut“, bestätigt Hermeler. Die Heimatgeschichten seien nicht nur für Neu-Belmer und Zugereiste wichtig, damit sie etwas über ihren Heimatort erfahren können. „Gerade auch Alt-Belmer, die sich gerne erinnern wollen, finden hier Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend“.

Zu haben ist das Buch ab sofort für 10,50 Euro im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung, im Vehrter Dorfladen, bei Zeitschriften Ahlemeyer am Marktring und bei Haushaltswaren-Stahmeyer. Band 1 (2014) und Band 2 (2015) der „Geschichten aus dem Kirchspiel Belm“ sind dagegen auch in Folgeauflagen vergriffen und aktuell nicht mehr erhältlich.


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