Konzert zur Einweihung Kreismusikschüler spielen in Belm französische Komponisten

Mit einem Konzert eröffnete die Kreismusikschule ihre neuen Räume in Belm. Foto: Thomas OsterfeldMit einem Konzert eröffnete die Kreismusikschule ihre neuen Räume in Belm. Foto: Thomas Osterfeld

Belm . Beim jüngsten Konzert in den neuen Unterrichtsräumen der Kreismusikschule in Belm erklingen nicht nur Klaviertöne.

Für Regionalleiter Dirk Anacker geht mit dem neuen Unterrichtsstandort der Kreismusikschule in der ehemaligen Ickerbachschule ein Traum in Erfüllung. Auch Claudia Hellwig, Moderatorin des Matineé- Konzertes, freut sich über die enorme Publikumsresonanz an diesem Sonntagvormittag. 

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Klaviermusik, vor allem zahlreiche Werke von Claude Debussy, auf einem neu erworbenen Flügel gespielt, prägen das Programm. Doch gibt es auch geschmeidige und heißblütige Töne vom Saxofon zu hören. Carlotta Hahaus bläst exotische Stücke von Jean Francaix, am Klavier von Peter Stückemann begleitet.  Emanuel Bei der Kellen spielt eine zarte "Barcerolle" für Gitarre von Napoleon Coste. Auf zwei Gitarren musizieren Oliver Alt und sein Schüler Noel Wessel-Ellermann die verträumte " Premiére Gymnopedie" von Eric Satie.


Die Gitarren Camerata bringt durch Patrice Olivas "Le Pont Mirabeau" eine sensible Uraufführung in der Einstudierung von Thomas Hitzemann aufs Podium. Zur Überraschung des Publikums ist der Komponist  sogar selbst anwesend. 

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Wie in Schäfereinsamkeit spielt Viviane Sperling Debussys "The Little Shephard" und sehr munter scheint "Le petit négre" bei Tim Borgelt über die Klaviertasten zu hüpfen. Transparent klingt es, wenn Clarissa Burchert "La fille aux cheveux de lin" interpretiert und berühmte Töne Debussys entschweben der Tastatur während "Clair de lune" im Anschlag von Isabell Hagemeyer.  Zupackend intensiv klingt "Golliwogg´s Cakewalk" unter den Händen von Cedric Guillaume. 

Wenn Miriam Busch und Carlotta Hohaus, ebenso wie Elena Bederova und Ingeborg Wittchen, vierhändig auf dem Klavier spielen, erscheinen Stücke von Debussy und Gabriel Fauré fast orchestral. Anfangs, wie abschließend, zeigen Christina Schlack und Lisa Stertenbrink mit Debussys " Premiére arabesque" den Flügel von seiner schönsten Seite. 


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