Fläche an der Lindenstraße ist kein Sammelplatz Alte Weihnachtsbäume in Belm wild entsorgt

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Seit Jahrzehnten ist die öffentliche Grünfläche am Ende der Ringstraße an der Lindenstraße keine Sammelstelle mehr für ausrangierte Weihnachtsbäume nach dem Fest. Dennoch: Jedes Jahr Anfang Januar bietet sich das gleiche Bild und etliche ausrangierte Tannenbäume werden dort abgelegt. Foto: Gemeinde Belm/Dirk MeyerSeit Jahrzehnten ist die öffentliche Grünfläche am Ende der Ringstraße an der Lindenstraße keine Sammelstelle mehr für ausrangierte Weihnachtsbäume nach dem Fest. Dennoch: Jedes Jahr Anfang Januar bietet sich das gleiche Bild und etliche ausrangierte Tannenbäume werden dort abgelegt. Foto: Gemeinde Belm/Dirk Meyer

Belm. Jedes Jahr Anfang Januar bietet sich in Belm auf der Grünfläche an der Lindenstraße bei der Einmündung der Ringstraße das gleiche Bild: Ausgediente Weihnachtsbäume stapeln sich dort in nicht unerheblicher Anzahl. Dabei handele es sich um eine Ordnungswidrigkeit, sagt die Gemeindeverwaltung.

„Die Weihnachtszeit ist vorbei, die Christbäume fangen an zu nadeln und haben mittlerweile ausgedient. Aber manche Belmer sind offenbar unsicher, wohin mit ihrem alten Baum“, schreibt die Verwaltung in einer Mitteilung. Dabei verhalte es sich mit einem alten Tannenbaum fast genauso wie bei normalem Gartenabfall: Er muss zu einem Grünabfallplatz gebracht werden. Klein geschnitten, könne er auch in die Biotonne gegeben werden. Und wer mit seinem Weihnachtsbaum noch ein gutes Werk tun möchte, lässt ihn von den Jugendgruppen der Kirchengemeinden in Belm und Icker abholen oder bringt ihn als Tierfutter zum Zoo. „Entsorgen des Baumes auf öffentlichen Grünflächen oder im Wald ist verboten und wird als Ordnungswidrigkeit geahndet“, betont die Gemeindeverwaltung.

Wilder Müll

Auch wenn mancher Alt-Belmer aus einer Gewohnheit heraus in Belm der Meinung ist, an der Lindenstraße könne man seinen Baum ganz offiziell hinbringen: „In Belm gibt es seit Jahrzehnten keine öffentlichen Ablage- und Entsorgungsflächen mehr für den ausgedienten Weihnachtsbaum, und der Gemeinde-Bauhof ist auch nicht für die Abholung zuständig.“ Wer seinen Weihnachtsbaum bedenkenlos auf öffentlichen Flächen entsorge, hinterlasse wilden Müll und begehe eine Ordnungswidrigkeit, sagt die Verwaltung. Wer erwischt werde, müsse mit einer Strafe zwischen 40 und 100 Euro rechnen.

Kostenlose Entsorgung

Kostenlos sei dagegen die Entsorgung auf dem Grünabfallplatz in Vehrte. In jedem Jahr bieten aber auch die Jugendgruppen der Kirchengemeinden in Belm und Icker eine Abholung der Tannenbäume direkt vor der Haustür an und kommen gegen eine kleine Spende vorbei. Sammeltag in den Ortsteilen ist an diesem Samstag, 12. Januar.


Sammelaktion

In Belm sammelt der Arbeitskreis „Weltladen Belm“ der Christlichen Jungen Gemeinde (CJG) ab 9 Uhr die ausrangierten Bäume ein. Der Arbeitskreis bittet dafür um eine kleine Geldspende für Projekte in Burkina Faso. Infos und Anmeldung unter www.weltladen-belm.de.

Im Ortsteil Icker sammelt ab 10 Uhr die katholische Jugend die Weihnachtsbäume ein, die bis dahin an die Straße gelegt werden sollten. Das Sammelteam klingelt dann an der Haustür und bittet um eine Spende für die Jugendarbeit. Die Tannenbäume werden für das Osterfeuer genutzt.

Die erste Herrenmannschaft des SuS Vehrte wird am Samstag, 12. Januar, die Tannenbäume in Vehrte gegen eine Spende einsammeln. Ab 9 Uhr sollten die Bäume für die Abholung gut sichtbar bereitgelegt werden. Die Spenden fließen vollständig in die Vereinsarbeit ein.

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