Anwohner ärgern sich Technischer Defekt sorgte für dunklen Straßenzug in Belm-Vehrte

Unfreiwillig konnten Anwohner des Farnbrinks in Belm-Vehrte in den vergangenen Tagen bestens den Mond beobachten, sobald es die Wolken zuließen. Wegen eines technischen Defekts blieben zwei Wochen lang ein Dutzend Laternen dunkel. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa
Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++Unfreiwillig konnten Anwohner des Farnbrinks in Belm-Vehrte in den vergangenen Tagen bestens den Mond beobachten, sobald es die Wolken zuließen. Wegen eines technischen Defekts blieben zwei Wochen lang ein Dutzend Laternen dunkel. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa Foto: Paul Zinken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Belm. Rund zwei Wochen blieb ein Dutzend Straßenlaternen im Belmer Ortsteil Vehrte dunkel – zum Ärger der Anwohner. Nach Angaben der Gemeinde sorgten die Feiertage für eine Verzögerung bei der Reparatur.

Konkret betroffen waren Abschnitte der Straßen Farnbrink, Vehrter Kirchweg, Erlenweg und Fichtenkamp im südlichen Siedlungsbereich Vehrtes. Erstmalig blieben die Laternen in der Nacht zum 21. Dezember dunkel. Am folgenden Tag, dem Freitag vor Weihnachten, meldeten Anwohner sich bei der Gemeindeverwaltung. Zunächst geschah jedoch nichts, sodass am 27. Dezember zwei weitere Meldungen bei der Verwaltung eingingen. 

Anwohner ärgern sich

In Teilen der Anwohnerschaft ist der Ärger darüber groß, dass erst am Mittwoch dieser Woche mit der Reparatur begonnen wurde. "Gibt es dafür denn keinen Notdienst?", echauffiert sich ein Anwohner im Gespräch mit unserer Redaktion. Für ihn sei es unverständlich, dass es fast zwei Wochen dauere, bis das Problem behoben werde.

Ein Sprecher der Gemeindeverwaltung bestätigt unserer Redaktion den Eingang der Meldungen. "Die ersten beiden Benachrichtigungen wurden unverzüglich an das von der Gemeinde beauftragte Unternehmen weitergeleitet", so der Sprecher. Gleichermaßen wurde mit den eine Woche später eingegangenen Meldungen verfahren. Dass die Reparatur länger als sonst gedauert habe, sei auch auf die Feiertage zurückzuführen. "Eigentlich befindet sich die Firma bis zum 9. Januar im Urlaub, hat aber schon jetzt Mitarbeiter zurückbeordert, die sich um die Behebung der technischen Probleme kümmern", sagt der Verwaltungsmitarbeiter.

Rund 100 Meldungen im Jahr

Natürlich gebe es in der Vereinbarung mit dem Unternehmen auch einen Notdienst, so der Sprecher. Allerdings habe dieser auch seine Grenzen. Mittlerweile seien alle bis auf drei Laternen wieder in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt worden. Um die weitere Aufarbeitung der technischen Störung kümmere sich jetzt der Netzbetreiber Westnetz. 

Rund 100 Meldungen rund um die Straßenbeleuchtung erhalte die Verwaltung jährlich, berichtet der Sprecher. Umgefahrene Masten gehörten ebenso dazu wie technische Störungen, so wie sie nun in Vehrte auftraten. "Es ist immer bedauerlich, wenn Störungen auftauchen. Uns ist an einer schnellen Lösung gelegen."


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