Renaissance der Wanderbewegung Heimatverein Belm feiert 50-jähriges Bestehen

Von Andreas Wenk

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Bürgermeister Viktor Hermeler überbringt den Gruß der Gemeinde. Die Vorsitzende Karin Wischmann freut sich für den Heimat und Wanderverein über eine  „flachen Blumenstrauß“. Neben Ihr Anneliese Schulhoff und Bärbel Laux, die dem Verein seit 50 Jahren angehören. Sitzend: Gründungsmitglied Jürgen Granjot, dem Wischmann das gerahmte Gründungsprotokoll übergeben hatte. Foto: Andreas WenkBürgermeister Viktor Hermeler überbringt den Gruß der Gemeinde. Die Vorsitzende Karin Wischmann freut sich für den Heimat und Wanderverein über eine „flachen Blumenstrauß“. Neben Ihr Anneliese Schulhoff und Bärbel Laux, die dem Verein seit 50 Jahren angehören. Sitzend: Gründungsmitglied Jürgen Granjot, dem Wischmann das gerahmte Gründungsprotokoll übergeben hatte. Foto: Andreas Wenk

Belm. Seit dem 24. September 1968 existiert der Heimat- und Wanderverein Belm. Sein Jubiläum feierte er jetzt in Vehrte.

Bürgermeister Viktor Hermeler wünscht sich eine Renaissance der Wanderbewegung. Zum 50. Jubiläum des Heimat- und Wandervereins Belm rief er Vorstand und Mitglieder auf, junge Mitglieder zu werben und für die Idee zu begeistern. Dem Bewegungsmangel schon in jungen Jahren entgegenzuwirken, sei aber eine gesellschaftliche Aufgabe.

Um Nachwuchs kümmern  

Auch Hermelers Amtsvorgänger Bernhard Wellmann appellierte als Hauptredner an die Senioren, sich den neuen Medien zu öffnen und Vereinsnachwuchs zu rekrutieren. Mit dem langjährigen Vorsitzenden Jürgen Grandjot war zwar ein Gründungsmitglied von 1968 zur Feier auf dem Gelände des Gartenbaunternehmens Dukat gekommen und mit Anneliese Schulhoff und Bärbel Laux wurden zwei Damen für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt, jüngere Gesichter waren dagegen kaum vertreten.

Voll im Trend

Dabei liege das Thema Wander voll im Trend, stellte Wellmann fest. „Wer aber kein Englisch beherrscht, ist aufgeschmissen“, stellte er fest. Heute heiße das „Outdoor“, Nordic Walking“ oder „Geocaching“. Stets gehe es um Bewegung in der Natur. Die verschlinge nicht nur 30 Prozent mehr Kalorien als im Fitness-Studio, sondern rege das Gehirn an, sei gut für die Vitamin-D-Produktion und beuge Osteoporose, Herz- Kreislauf und anderen Krankheiten vor.

 Projekt „Heimat 4.0“

Wellmann erinnerte zudem an das Projekt „Heimat 4.0“ des Landkreises und rief den Verein auf, aus der Isolation herauszutreten und sich jungen Menschen und auch Migranten verstärkt zu öffnen, damit auch die eine neue Heimat finden.

Aktivitäten zum Wohl der Allgemeinheit

Zuvor hatte Wellmann in einem historischen Abriss die Leistungen des Heimat- und Wandervereins hervorgehoben. Angefangen hatte alles mit einer Gründungsversammlung im Gasthaus Berger. Fünfzehn Jahre später war der Verein auf mehr als 1000 Mitglieder und 300 Familien angewachsen. Wellmann hob zahlreiche Aktivitäten zum Wohl der Allgemeinheit wie das Aufstellen von etlichen Ruhebänken Hinweistafeln oder den Ausbau des Radweges „Rund um Belm“ hervor, der sich wachsender Beliebtheit erfreue.

Nach dem offiziellen Teil mit Sektempfang ging es zum gemütlichen Teil des Jubiläums mit Grillwurst, Kartoffelsalat und Getränken über. Bis nach 14 Uhr, so die Vorsitzende Karin Wischman, habe man rumgeklönt, bis der Bus die Festgäste wieder ins Belmer Ortszentrum zurückgebracht habe.


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