Erfolgreiche Konzertreihe 2018 Fats Meyer Revival Band beendet Belmer Kultursommer

Von Markus Strothmann

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Tim Skutta von der Fats Meyer Revival Band bedient nicht nur den Bass mit Lockerheit, sondern singt auch AC/DC- und Led-Zeppelin-Songs, als wäre es nicht weiter schwierig. Foto: Markus StrothmannTim Skutta von der Fats Meyer Revival Band bedient nicht nur den Bass mit Lockerheit, sondern singt auch AC/DC- und Led-Zeppelin-Songs, als wäre es nicht weiter schwierig. Foto: Markus Strothmann

Belm. Am Freitag, 1. September, markierte der Auftritt der Fats Meyer Revival Band den Abschluss des Belmer Kultursommers 2018. Mit Rocksongs brachte das Trio die Gäste zum Tanzen.

Bei einigen Stücken wurde die Band unterstützt von Gastsänger Chrissi Klumpe, ansonsten sangen Gitarrist Sven Stumpe und Bassist Tim Skutta, wobei vor allem Letzterer die Stimme mitbrachte, um jeder noch so derben Nummer gerecht zu werden. Wer Led Zeppelins Whole Lotta Love derart raushaut, dem können zum Thema Hardrockgesang nur noch wenige Leute was erzählen. Man merkte gleich: Die Band spielt nur Songs, die sie wirklich mag..  

Auch der Punkrock regierte vereinzelt, wie bei London Calling von The Clash, und Neil Youngs Hymne „Rockin´ In The Free World“ ging wie immer zuverlässig ans Rockerherz. „Wir haben die ganzen geilen Bands der 60er und 70er abgegrast“, so Sven Stumpe, „jetzt fehlt nur noch eine: The Who.“

Townsend-Windmühle

Deren Opus Pinball Wizard war dann die vielleicht beste Gelegenheit des Abends zum Posen, bei der Sven Stumpe die Townsend-Windmühle nachstellte. Der Song diente außerdem als Aufhänger für Schlagzeuger Martin Grimsel, um ein Solo einzubauen, bei dem er mal richtig loslegen durfte. Da verließen die Kollegen schnell für ungefähr eine Zigarettenlänge die Bühne, während der Trommler wirbelte und sich damit einen Riesenapplaus abholte.

Erfolgreiches Jahr

Nach mehreren Zugaben beendete die Fats Meyer Revival Band den Auftritt mit AC/DCs TNT. Chrissi Klumpe kam auch noch mal auf die Bühne und steuerte dazu den Begleitgesang bei, während Tim Skutta nochmals alles gab bei der gelungenen Bon Scott-Hommage.

Da war es schon deutlich nach 22 Uhr, darum musste Feierabend sein, auch wenn das Publikum gern noch mehr gehört hätte.

Positive Bilanz

Dirk Meyer vom Gemeindemarketing zog eine positive Bilanz des Abends, wie auch des Kultursommers 2018 insgesamt. „Wir hatten dieses Jahr an keinem Abend unter 350 Leute hier. Jede Band hat ein etwas anderes Publikum angezogen.“ Beim Auftritt der Lokalmatadoren The Beat seien sogar um die 1000 gekommen.


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