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Rund 400 Belmer betroffen Belm: Evakuierung und Blindgängerräumung am Dienstag

Von pm

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In Belm wurde ein Blindgänger entdeckt. Der Kampfmittelräumdienstwill den Blindgänger am Dienstag, 4. September,, beseitigen. Symbolfoto: Michael Gründel. Symbolfoto: Michael GründelIn Belm wurde ein Blindgänger entdeckt. Der Kampfmittelräumdienstwill den Blindgänger am Dienstag, 4. September,, beseitigen. Symbolfoto: Michael Gründel. Symbolfoto: Michael Gründel

Belm. Zum achten Mal in den vergangenen viereinhalb Jahren ist jetzt erneut ein mutmaßlicher Bombenblindgänger in Belm geortet worden. Das gab die Gemeinde in einer Pressemitteilung bekannt. Betroffen ist dieses Mal der Ortsteil Haltern.

Die Auswertung von Luftbildern sowie detaillierte Messungen vor Ort geben nach Auskunft der Kampfmittelexperten ein eindeutiges Bild. „Da der Blindgängerverdachtspunkt aber relativ ‚günstig‘ liegt und im Vergleich zu früheren Bombenentschärfungen nur verhältnismäßig wenig Einwohner betroffen sind, haben wir den Termin auf einen Wochentag vormittags festgelegt“, so Rainer Kuhlmann vom Fachbereich Bürgerdienste im Belmer Rathaus.

Die Evakuierung ist für Dienstag, 4. September, geplant. Bis 8.30 Uhr soll dann Evakuierungsbereich geräumt werden, rund 400 Menschen sind betroffen.

Die Größe des Evakuierungsbereiches wird ausschließlich vom Sprengmeister im Rahmen seiner Sicherheitsstandards festgelegt und wird grob von Astrup und Mergelkuhle im Norden, Oberfeldweg und Groß Haltern im Ostern, dem Halterner Berg im Süden und dem Astruper Weg im Westen begrenzt.

Straßensperrungen

Gesperrt werden muss während der Dauer der Maßnahme neben überwiegend kleinen Wohnstraßen auch die Landesstraße 87, Lindenstraße, zwischen den Einmündungen Darumer Straße (K 321) und Jeggener Straße.

Die Überprüfung aller Haushalte im Evakuierungsbereich durch die Sicherheitskräfte wird, wenn alles reibungslos verläuft, momentan bis etwa 10 Uhr geschätzt. Erst wenn alle Gebäude und Wohnungen überprüft und als geräumt gemeldet werden, kann der Sprengmeister des Niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung beginnen. „Wir bitten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger daher wieder eindringlich, den festgelegten Bereich am Dienstag, 4. September, bis 8:30 Uhr zu verlassen und den Anweisungen der Ordnungskräfte Folge zu leisten“, mahnen Bürgermeister Viktor Hermeler und Rainer Kuhlmann. Rund eine Woche vor dem Evakuierungstag erhalten alle betroffenen Haushalte von der Gemeindeverwaltung zusätzlich eine Postwurfsendung mit aktuellen Informationen rund um die Evakuierung.

Krankentransporte

Ein großes Evakuierungszentrum wird für diese Blindgängerentschärfung nicht eingerichtet, aber der Sitzungsbereich des Rathauses am Marktring wird ab 7.30 Uhr für betroffeneBürger als Anlaufstelle und Aufenthaltsbereich geöffnet. Ein Bürgertelefon ist ab 7.30 Uhr unter 05406/5050 eingerichtet.

Für bettlägerige oder kranke Personen organisiert das Deutsche Rote Kreuz Transportfahrten. Anmeldungen hierzu werden schon jetzt entgegen genommen, sind aber auch später unbedingt rechtzeitig vorher anzumelden und nicht erst am Evakuierungstag. Die Anmeldung erfolgt über die Regionalleitstelle Osnabrück unter Tel. 0541/3234455. Angegeben werden muss dabei, ob die Person sitzend oder liegend transportiert werden kann, ob ansteckende oder infektiöse Krankheiten bestehen oder ggf. sogar eine Transportunfähigkeit besteht.

Foto: NOZ MEDIEN

pm


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