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Ickeraner Straßenmeisterschaft Gemeinschaft als Kitt: Siebtes Bolzplatzfest in Icker

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Nicht nur beim Fußball, sondern auch bei Beach-Volleyball galt es bei der 7. Ickeraner Straßenmeisterschaft zu punkten. Foto: Stefan BuchholzNicht nur beim Fußball, sondern auch bei Beach-Volleyball galt es bei der 7. Ickeraner Straßenmeisterschaft zu punkten. Foto: Stefan Buchholz

Belm. Gemeinschaft entstehen erleben – So lautete das inoffizielle Motto beim Bolzplatzfest der 7. Ickeraner Straßenmeisterschaft. Sechs Mannschaften punkteten beim Fußball und Beach-Volleyball um Pokal und Bierfässchen.

Wie in den Jahren zuvor, begann das sportive Event auf der Panoramaebene über Icker mit einem Freiluft-Gottesdienst. „Mit einem enormen Zuspruch“, wie Christian Preuß-Oberwestberg von der Interessengemeinschaft Bolzplatz berichtete. „Wir mussten sogar noch zusätzliche Sitzgelegenheiten aufstellen.“ Organisiert hatte die Open-Air-Messe die Jugend aus Icker. Sie nahmen das alle zwei Jahre im Dorf stattfindende Sportereignis thematisch auf. Anhand von fünf Ringen machten sie deutlich, wofür die Ickeraner Meisterschaft“ stehe: Freiraum, Leidenschaft, Unterstützung, Toleranz und Teamgeist.

Musikalische Höhepunkte setzten zudem Theresa Meier zu Farwig und Laura Schnieder, die von Michael Schmoll begleitet wurden, sagte Preuß-Oberwestberg. „Das war Gänsehaut-Atmosphäre pur.“

Nach einem kurzen Warm-up aller Sportler mit Sandra Rahe ging es anschließend in den zwei Disziplinen los, die Punkte verhießen: Fußball und Beach-Volleyball. Um Spiele und Mannschaften in etwa gleichrangig ver- und auflaufen zu lassen, griff man auf Bewährtes zurück: Beim Fußball brauchte es sieben Spieler, darunter mussten mindestens eine Frau und ein Kind unter zwölf Jahren sein. Der Modus beim Beachvolleyball: Pro Team konnten fünf Spieler auf den Sand, mindestens eine davon musste eine Frau sein. „Damit beispielsweise Fußballmannschaften nicht das Turnier dominieren, müssen alle Gruppen auch beim Beachvolleyball antreten, um möglichst viele Punkte zu sammeln“, erklärte Preuß-Oberwestberg.

Den Meistertitel sicherte sich letztlich das Straßenteam „Gerdings Feld-Auf dem Berge“, gefolgt von „Hinter dem Felde/Roter Hügel“ auf Platz zwei und „Pastor-Meyer-Weg“ auf Rang drei.

Gemeinschaft ist der Kitt, der auch die Ickeraner Straßenmeisterschaft in der siebten Auflage möglich macht. Der Schützenverein grillte, die Kolpingsfamilie brutzelte die dazugehörigen Pommes frites, und die Katholische Frauengemeinschaft sowie die Jugend sorgten für Kaffee, Kuchen und Getränke. Selbst für den Nachwuchs Ickers sorgte man: In der Mittagspause ließen die Organisatoren eine Hüpfburg entstehen. Zudem boten sie parallel zum Relaxen noch eine Runde Völkerball an.

Den Meistertitel sicherte sich letztlich das Straßenteam „Gerdings Feld-Auf dem Berge“. Foto: Frank Thünemann

„Die Erlöse aus der Straßenmeisterschaft fließen in den Bolzplatz“, sagte Mitkoordinatorin Gaby Heyer-Hammerlage. Gedacht ist noch immer an eine Boulebahn, damit auf Ickers sportivem Gemeinschaftsplatz ebenso jene einen Treffpunkt haben, die keinen Ballsport treiben wollen. Auch an den einen oder anderen „Flutlichmast“ denken die Macher, damit der Platz gleichmäßig auszuleuchten ist.


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