Stau wird weiter beobachtet Verkehr von Belm nach Bielefeld fährt auch über die Umgehung

Von Nina Strakeljahn

Seit Freitagnachmittag können die Fahrzeuge auch in Richtung Bielefeld über einen Teil der Ortsumgehung fahren. Foto: Jörn MartensSeit Freitagnachmittag können die Fahrzeuge auch in Richtung Bielefeld über einen Teil der Ortsumgehung fahren. Foto: Jörn Martens

Belm. Eigentlich sollte Anfang dieser Woche auch der Verkehr in Richtung Bielefeld auf ein erstes Teilstück der neuen Ortsumfahrung verlegt werden. Doch die Arbeiten haben sich verzögert.

Deshalb rollt erst seit Freitagnachmittag der Verkehr in Richtung Bielefeld über einen Teil der neuen Ortsumgehung. Ursprünglich waren die Planer davon ausgegangen, dass eventuell sogar schon am 6. August die Umlegung erfolgen sollte.

Teile der Beschilderung fehlten

Da wichtige Teile der notwendigen Beschilderung noch fehlten, mussten die Planungen jedoch nach hinten verschoben werden, so dass erst am Freitag die Freigabe erfolgen konnte, erklärte Cord Lüesse , Geschäftsbereichsleiter Osnabrück der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Der Verkehr von der A33 in Richtung Belm ist schon seit vergangener Woche auf ein Teil der Ortsumgehung verlegt.

Nach Angaben von Lüesse habe sich auch die Rückstauproblematik von der A33 in Richtung Belm seit Montag etwas entspannt, weil die Freigabezeiten für den abbiegenden Verkehr in der Steueranlage der Ampel verlängert wurden. "Wir beobachten die Situation gemeinsam mit der Polizei aber weiterhin und greifen da bei Bedarf in die Ampelsteuerung ein", betonte er.

Neue Ampelanlage 

Der Verkehr von Osnabrück nach Belm/Diepholz und umgekehrt bleibt auf der Bremer Straße, wird jedoch mittels einer kurzen Verschwenkung zu dem geringfügig von der vorhandenen Bremer Straße abgesetzten, neuen Knotenpunkt geführt. An diesem Knotenpunkt werden die Verkehrsströme mithilfe einer neu eingerichteten Ampelanlage geregelt.

Geplant ist, dass Ende 2019 die ersten Fahrzeuge über die gesamte 6,7 Kilometer lange und knapp 70 Millionen Euro teure Ortsumgehung rollen sollen. Die Verzögerung bei der Verkehrsverlegung habe auf die Fertigstellung keinen Einfluss, betonte Lüesse.


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