Unter der Brücke entlang Die ersten Meter der Belmer Umgehungsstraße werden befahren

Von Nina Strakeljahn

Die Autos aus Richtung Bielefeld dürfen bereits auf der neuen Fahrbahn unter der Brücke fahren. Foto: Michael GründelDie Autos aus Richtung Bielefeld dürfen bereits auf der neuen Fahrbahn unter der Brücke fahren. Foto: Michael Gründel

Belm. Während die Dorfstraße noch gesperrt ist, um die Anschlussstelle zur neuen Ortsumgehung herzustellen, fahren seit Dienstag die ersten Autos auf der neu hergestellten Fahrbahn der A33. Erneut wird an dieser Stelle der Verkehr verlegt.

Denn die Bauarbeiten an der Ortsumgehung sind am Knotenpunkt mit der Bremer Straße soweit fortgeschritten, dass nun die ersten Bereiche freigegeben werden können. Am Montag wurde die Verlegung vorbereitet, sodass am Dienstagnachmittag die ersten Autos fahren konnten, teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage mit.


Ein Teil der Fahrbahn wird genutzt. Über die Rampe geht es zur Bremer Straße. Foto: Michael Gründel


Zunächst nutzt der Verkehr aus Bielefeld in Richtung Osnabrück und Belm/Diepholz die neue Fahrbahn. Er wird unter der neuen Brücke über die Rampe der künftigen Anschlussstelle auf die Bremer Straße geführt. 

Der Verkehr von Osnabrück nach Belm/Diepholz und umgekehrt bleibt auf der Bremer Straße, wird jedoch mittels einer kurzen Verschwenkung zu dem geringfügig von der vorhandenen Bremer Straße abgesetzten, neuen Knotenpunkt geführt. An diesem Knotenpunkt werden die Verkehrsströme mithilfe einer neu eingerichteten Ampelanlage geregelt.

Voraussichtlich ab dem 6. August werden auch die Verkehrsströme aus Osnabrück und Belm/Diepholz in Richtung Bielefeld über die Rampe der zukünftigen Anschlussstelle auf die bereits fertiggestellte Fahrbahn der A33, unter das Brückenbauwerk hindurch, verlegt. Nach Abschluss dieser Verkehrsumlegungen können dann die Arbeiten zur Herstellung der Richtungsfahrbahn Bielefeld der A33 erfolgen.

Stau durch neue Ampelanlage

Derzeit kommt es aufgrund der neuen Verkehrssituation und der zusätzlichen Ampelanlage auf der A33 immer wieder zu Stau. Dies werde auch in den nächsten Tagen in der Hauptverkehrszeit sicherlich so sein, sagt Frank Engelmann, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter in Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Ab der nächsten Woche werde dann die alte Ampelanlage auf Osnabrücker Seite der A33 nicht mehr benötigt. Der Verkehr laufe komplett über die neue Ampelanlage und die starken Eckverkehre von der A33 in Richtung Ostercappeln und von Ostercappeln kommend in Richtung A33 können dann in einer entsprechend längeren Grünphase zusammen fließen. "Dann sollten auch die Rückstaus wieder moderater sein", sagt Engelmann. 


Der Verkehr am Knotenpunkt wird erneut verlegt. Foto: Michael Gründel


Die Arbeiten speziell für die Verkehrsumlegung mit Beschilderung und Markierung in dieser und der nächsten Woche liegen voll im Zeitplan, sagt Frank Engelmann. Durch die Hitze komme es auch nicht zu größeren Verzögerungen. Bei Erdbaumaßnahmen könne es zu Wässerungen aufgrund von verstärkter Staubbildungen kommen. Das werfe Bauarbeiten zeitlich aber nicht zurück.      

Geplant ist, dass Ende 2019 die ersten Fahrzeuge über die gesamte 6,7 Kilometer lange und knapp 70 Millionen Euro teure Ortsumgehung rollen sollen.


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