Rockklassiker am Marktring Shades of Rock begeistern beim Belmer Kultursommer

Von Claudia Sarrazin


Belm. Bei perfektem Sommerwetter spielten Shades of Rock auf der Kultursommerbühne am Marktring in Belm. Die Rock- und Soulsongs der 80er und 90er Jahre kamen so gut an, dass sogar vor der Bühne getanzt wurde.

Das Sommerwetter am zweiten Kultursommerabend dieses Jahres in Belm war perfekt – fast sogar zu perfekt: „Das Wetter war genial, aber beinahe zu warm. Bei so einer Hitze können sich manche nicht so aufraffen“, wusste Sven Linnemann von der Gemeinde Belm, der gemeinsam mit seinem Kollegen Dirk Meyer den Kultursommer organisiert. Zum Glück für die Band Shades of Rock, die Gastronomen von Bernhards Imbiss und Getränke Klenke sowie die Ehrenamtlichen der „Bodega Belmar“ gab es dennoch viele, die Lust auf „Musik umsonst und draußen“ hatten. Es  wurde wieder einmal voll vor der Bühne am Marktring. „Die ersten Leute saßen bereits um 17.30 Uhr und somit eine halbe Stunde vor Beginn auf den Bänken“, berichtete Linnemann: „Zu dem Zeitpunkt war die Hälfte der Bänke schon besetzt.“

Richtig los ging es dann gegen 18 Uhr als Nadine Junker (Gesang), Thorsten Gans (Gesang), Christian Leimkühler (Keyboard), Holger Gans (Schlagzeug), Markus Burkowski (Gitarre) und Carsten Forst (Bass) auf der Bühne loslegten. Sie spielten handgemachte Rock-Cover-Musik quer durch alle Epochen und Stilrichtungen. „Wir wollen immer möglichst dicht ans Original kommen und bringen dennoch stets eine eigene Note rein“, erklärte Holger Ganz, der stolz war: Bei der Maiwoche in diesem Jahr hatte Shades of Rock erstmals auf einer der Hauptbühne vor rund 2500 Leuten gerockt, in Belm spielte die Band für rund 400 Zuhörer – für den Kultursommer ist das ein „guter Schnitt“, wie Linnemann wusste. Und Gans freute sich: „Wir haben es geschafft, die Menschen zu bewegen. Alle haben Party gemacht.“

Richtig gut kamen beim Belmer Publikum Songs wie Zombie von The Cranberries und „I’s a long way to the top if you want to rock and roll“ von ACDC an. „Besonders überrascht hat uns, dass I don´t like Mondays so viel Applaus bekam, das ist ja eher ein akustisches Stück, das war unverhofft“, berichtete Holger Gans strahlend, während Linnemann beobachte hatte: „Die Musik von Bon Jovi, Bonnie Tyler und Queen gefiel den Leuten.“ Und er zog das Fazit: „Die Mischung war gut, nicht zu rockig.“ Gans fügte hinzu: „Wir spielen hauptsächlich Rock aus den 80er und 90er, haben aber extra immer noch einen Block mit Soulmusik mit drin, damit gibt es für jeden etwas.“ Das Konzept ging auf, in der „zweiten Halbzeit“ wurde vor der Bühne mitgetanzt.

Als die letzte Zugabe verklang, war es weit nach 22 Uhr, und auch Gans zog für die Band ein positives Resümee: „Das Wetter passte, die Leute waren gut drauf und wir auch. Wir würden auf alle Fälle noch mal beim Kultursommer spielen.“


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