Spaß, Spiel und Bewegung Kita in Vehrte feiert buntes Sommerfest

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Das Ziel im fest im Blick: Ein wenig Hilfe vom Papa gab es zwar, das schmälerte die Leistung aber in keiner Weise. Foto: Ulrich EckselerDas Ziel im fest im Blick: Ein wenig Hilfe vom Papa gab es zwar, das schmälerte die Leistung aber in keiner Weise. Foto: Ulrich Eckseler

Belm. Sport und Bewegung standen beim Sommerfest der Kita Vehrte im Mittelpunkt. Die Erzieherinnen hatten für die Kinder viele Angebote vorbereitet und gingen mit ihnen und den Eltern auf eine Wanderung. Freude und Spaß hatten alle Teilnehmer.

„Arme winken und begrüßen“, klang es zu Beginn des Bewegungsfestes über den Hof der Kindertagesstätte in Vehrte. Denn für die Eröffnung hatten die Kinder mit dem „Sportinator“ einen Fitnesssong einstudiert, den sie mit ihren Erzieherinnen vorführten. Mit Freude blickten die Kleinen dem weiteren Verlauf des Festes entgegen. Denn es sollte auf Wanderschaft gehen.

In der Umgebung der Kindertagesstätte hatten die Erzieherinnen drei Stationen eingerichtet, an denen es bestimmte sportliche Aufgaben zu absolvieren galt. „Die Kinder bekommen alle eine Wanderemedaille. Wenn sie eine Aufgabe absolviert habe, erhalten sie darauf einen Stempel“, erklärt Sylvia Wenzel. Leiterin der Kita. In drei Gruppen machten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler mit ihren Eltern und den Erzieherinnen auf den Weg.

„Wir spielen Baum“

Am Schützenheim am Driehauser Weg wartete eine der sportlichen Aufgaben auf die Kinder. Hier waren Kraft und Geschicklichkeit gefragt. Es galt, kleine Reissäcke aus einer bestimmten Entfernung in ein mit Ästen markiertes Quadrat zu werfen. Auch wenn der ein oder andere Wurf zu kurz oder zu lang war, im Anschluss konnten sich die Kinder einen Stempel für ihre Medaille abholen.

Weiter ging es über einen Waldweg in Richtung Wittekindsweg. Auf halber Höhe hatten die Erzieherinnen die nächste Station vorbereitet. Die Aufgabe, die es zu meistern galt, verband pädagogische Lerninhalte mit Geschicklichkeit und Balance. „Wir spielen Baum“, erklärte die Erzieherin, die diese Station bereute. Bäume „trinken“ mit den Wurzeln, erklärte sie. Das Wasser werde in die Zweige und Blätter befördert und mithilfe von Sonne und Nährstoffen, würde daraus Zucker entstehen, sodass der Baum leben könne.

Entsprechend sollten die Kinder mit einer Tasse aus einer Schüssel entnehmen und es in die Schüssel am anderen Ende der kurzen Strecke gießen. Hier sollten sie ein Stück Würfelzucker aus einer weiteren Schale mit zurückbringen, das sie gegen ein Bonbon eintauschen konnten. Nicht jeder Tropfen Wasser fand sein Ziel, die Freude an der Bewegung hemmte das jedoch nicht.

Anschließend führte der Weg zum nahegelegenen Spielplatz. Im Mittelpunkt standen auch hier Koordination, Kraft und Geschicklichkeit. „Hier gibt es einen Indianderpfad. Die Kinder sollen entlang des Parcours balancieren, klettern und sich an den Gerüsten entlanghangeln“, erklärte Wenzel. Mit Ehrgeiz und Motivation gingen die Kinder die Herausforderungen an. Manchmal bedurfte es dabei der Unterstützung der Eltern, was die Leistung der jungen Sportlerinnen und Sportler aber nicht schmälerte.

Gegen 13 Uhr kehrten die kleinen und großen Wanderer dann zurück zur Kindertagesstätte. Nach einem Picknick mit Buffet konnten die Kinder im Außenbereich der Kita spielen und toben, bis das Fest gegen 14.30 Uhr ausklang.

Belm bewegt sich

„Dieses Fest ist der erste Höhepunkt innerhalb des ‚ Projektes Belm bewegt ‘ sich“, schilderte Wenzel. Es sei aus dem Netzwerk „Frühe Hilfen“ entstanden ist. „Bereits im April haben wir mit einer Auftaktwoche begonnen. Seitdem läuft zum Beispiel jeden Freitag Frühsport, und wir haben den Sportinator einstudiert.“ Momentan gebe es viele Bewegungsangebote sowie Koordinations- und Geschicklichkeitsspiele. Außerdem werde ein Tanzprojekt angeboten, das vom mehrfachen Tanzweltmeister Michael Hull betreut wird.

Ein Vater trainiere mit den Kindern zudem Taekwondo, ein weiterer sei Personal-Trainer und habe kürzlich die erste Einheit mit den Kindern gemacht, um sie spielerisch in Bewegung zu bringen. „Die Kindern sollen dadurch Freude an Bewegung finden und lernen ihren Körper zu koordinieren. Denn Bewegung ist die Grundlage für das Lernenw“, so Wenzel. ue


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