Bauarbeiten enden im Mai Bahnunterführung in Vehrte kurz vor der Fertigstellung

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Die Bahnunterführung in Vehrte ist so gut wie fertig. Foto: Gert WestdörpDie Bahnunterführung in Vehrte ist so gut wie fertig. Foto: Gert Westdörp

Belm. Seit mehr als einem Jahr wird in Vehrte an der neuen Bahnunterführung gearbeitet. Nun ist das Projekt auf der Zielgeraden und die Straßenführung schon gut zu erkennen. Im Mai sollen die Hauptarbeiten beendet werden.

Die Straße ist fertig. In einem Bogen führt sie nun unter der Schnellfahrstrecke 2200 „Wanne-Eickel – Bremen Hbf“ her. Mit rötlichen Steinen wurden die Wände gestaltet. Ein kombinierter Geh- und Radweg ist ebenfalls eingerichtet. Nördlich der Bahnstrecke ist ein Kreisverkehr entstanden. Auf der südlichen Seite führt die Unterführung  sowohl auf die Dorf- als auch die Bahnhofstraße.

Im Mai soll der Verkehr freigegeben werden

Noch sind dort Mitarbeiter verschiedenen Firmen dabei, alles herzurichten. "Im Mai 2018 können die Hauptbauleistungen in Belm-Vehrte abgeschlossen werden und die Straße unter der neuen Eisenbahnunterführung wird für den Straßenverkehr offiziell freigegeben", sagt eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage. Restarbeiten wie die Anbindung des neuen Wittekindsweges oder landschaftspflegerische Maßnahmen würden dann bis Ende 2018 erfolgen.


Im Januar 2017 wurde mit den Bauarbeiten für das rund 15,5 Millionen Euro teure Projekt begonnen. Bei Bodenproben wurde einige Wochen später, im März 2017, Asbest im Boden gefunden. Insgesamt mussten 4300 Tonnen asbestbelasteter Boden von einer Fachfirma  abtransportiert werden. Auswirkungen auf den Zeitplan hatte das nicht, so die Bahn, allerdings sorgte es für Mehrkosten von etwa 750 000 Euro. Diese werden genauso wie die restlichen Kosten aufgeteilt. Ein Drittel zahlen die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die Gemeinde Belm zusammen, ein weiteres Drittel übernehmen jeweils Bahn und Bund.

Schweres Gerät im Einsatz

Schweres Gerät rückte schließlich im November 2017 an. Für den Ausbau der Hilfsbrücken und den Einschub der Rahmenbrücke wurden am ehemaligen Bahnübergang Lechtinger Straße unter anderem Zweiwegebagger, ein Autokran sowie eine Stopfmaschine benötigt. Danach erfolgte der weitere Ausbau der Straße.


Mit der Beseitigung der Bahnübergänge (BÜ) Wittekindsweg und Lechtinger Straße an der Schnellfahrstrecke 2200 "Wanne-Eickel –Bremen Hbf" will die Bahn zum einen die Sicherheit verbessern. Zum anderen ist es das Ziel, dass der Verkehr an dieser Stelle besser fließen kann. 


Ab wann der Verkehr im Mai durch die neue Unterführung fließen kann, steht noch nicht genau fest. Bislang ist die Sperrung der Landesstraße L109 bis zum 25. Mai geplant.


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